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Deckungsbeiträge - Übersicht

AWI - Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Stiermast

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  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit österreichischen Durchschnittswerten vorbelegt. Um eine gesamtbetriebliche Betrachtungsweise von Produktionsverfahren zu ermöglichen, ist es notwendig, bestimmte Kosten bzw. Leistungspositionen zu vereinheitlichen. (z.B.: Kälbergewicht und –erlös aus der Milchviehhaltung = Anfangsgewicht und Kälberpreis bei Kalbinnenaufzucht und Stiermast aus eigener Erzeugung). Diese voreingestellten Werte können mit betriebseigenen Daten überschrieben werden. Achten Sie bei jeder Eingabe auf die jeweilige Einheit (z.B. 1dt = 100kg)!
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung.
  • Zu beachten: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen als
inkl. MwSt. = Einstellung für umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für nicht umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Zu Beachten: Der Betrachtungszeitraum ist nicht vom aktuellen Datum sondern vom verwendeten Datenstand (siehe rechts) abhängig.

Die Planungsvariante entspricht momentan dem Betrachtungszeitraum 60 Monate.

Datenstand einschließlich 6.2018

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens

Kälber, Fresser, Einsteller eig. Erzeugung Zukauf

Vermarktung: Lebend- Geschlachtet-Vermarktung

Nüchterung: Hilfe In Abhängigkeit des Zeitpunkts der Abholung, der Transportdauer und der Zeit bis zur Schlachtung verliert ein Stier im Durchschnitt etwa 30 kg. Daher man kann von durchschnittlich 4% Nüchterung ausgehen. %        Ausschlachtung: Hilfe Die Ausschlachtung ist die Schlachtausbeute eines Tieres. Die Höhe ist rassespezifisch. Im Mittel haben Fleischrassen höhere Ausschlachtungsgrade als Milchrassen. %
Verrechnungsgewicht (SG): Hilfe Das Verrechnungsgewicht ist das in der Schlachtabrechnung zu Grunde gelegte Gewicht. Alle eventuellen Nüchterungs- und sonstigen Gewichtsabzüge sind dabei berücksichtigt. kg        Mastendgewicht (LG): Hilfe Das Mastendgewicht eines Masttieres errechnet sich aus dem Verkaufsgewicht korrigiert durch den Nüchterungsabzug. Im Falle der Geschlachtetvermarktung wird ausgehend vom Schlachtgewicht mittels eines Ausschlachtungsfaktors das Verkaufsgewicht des verwerteten Tieres errechnet. 727 kg
Mastanfangsgewicht: Hilfe
Durchschnittliche Kälbergewichte männliche Nutzkälber in kg/Tier
Rasse kg/Tier
Fleckvieh 80.0
Braunvieh 65.0
Holstein Friesian 65.0
Pinzgauer 75.0
Grauvieh 70.0
Mastkreuzung 110.0
Quelle: Arbeitskreisberatung
kg        Tägl. Zunahmen: Hilfe Die täglichen Zunahmen der einzelnen Rassen sind abgeleitet von Auswertungen der Fleischleistungsprüfung in Österreich. g
Mastdauer: Hilfe Die Mastdauer ergibt sich aus dem Zuwachs (Mastend- minus Mastanfangsgewicht) und den täglichen Zunahmen in der Mast. 498 Tage        Zuwachs je Tier: 617.0 kg
Verluste: Hilfe Verluste sind alle im Laufe der Mast verendeten Tiere, die ohne Erlös geblieben sind. %        Aufzucht: Hilfe Die Aufzucht wird hier definiert bis zu einem Gewicht des Tieres von 200 kg LG. Die Aufzuchttage sind abhängig vom Kälber- / Fressergewicht. Tage
Tränkedauer: Tage        Gesamt-AKh/Tier: Hilfe

Der AKh-Bedarf ist abhängig von Bestandsgröße, Haltungsform und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der Tierbetreuung grundsätzlich auch die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers (in der Vorbelegung ist die Arbeitszeit für die Wirtschaftsdüngerausbringung allerdings nicht im AKh-Bedarf enthalten).

In Abhängigkeit von der gewählten Rasse werden vom Programm folgende Angaben mit Standardwerten vorbesetzt:

  • Kälber-/Fressergewicht
  • Verrechnungsgewicht
  • Tägliche Zunahmen
  • Ausschlachtung
  • Kälber-/Fresserpreis
  • Stierpreis
Diese Standardwerte können Sie bei Bedarf nachträglich verändern.

Jede neuerliche Auswahl einer Rasse setzt wieder die zugehörigen Standardwerte ein.

Beachten Sie bei Änderungen folgende Reihenfolge:

  • Abhängig von der gewählten Rasse schlägt das Programm (unter anderem) das Anfangsgewicht (Kälbergewicht) vor, das Sie bei Bedarf verändern können
  • Abhängig vom Anfangsgewicht schlägt das Programm dann die Aufzuchttage und die Tränketage vor, die Sie bei Bedarf korrigieren können.
  • Abhängig von den Aufzucht- und Tränketagen schlägt das Programm dann Ø-liche Tages-Futtermengen vor, die Sie bei Bedarf ebenfalls anpassen können.
  • Nachträgliche Änderungen der höheren Ebene verändern die Werte der darunter liegenden Ebenen!

Preisansätze
Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresser-/Einstellerpreise (netto)

Der Kälber-/Fresser-/Einstellerpreis netto ist der nach kg LG bezahlte Preis, jedoch ohne Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstige Auslagen sowie vor Zuschlag der Mehrwertsteuer.

Bis zu einem Mastanfangsgewicht von 150 kg verwendet das Programm in der Vorbelegung Kälberpreise, von 150 kg bis unter 220 kg Fresserpreise und darüber hinaus werden Einstellerpreise vorgeschlagen. Bei ausgewählter Option "eig. Erzeugung" gilt dies auch für Fleckvieh, für alle anderen Rassen belässt das Programm auch bei einem über 150 kg hinausgehendem Mastanfangsgewicht als Vorschlagswert den rassenspezifischen Kälberpreis.

Notierungspreise Einstellrinder (netto)
  Kälber Einkauf
Basis 100kg
€/kg LG
Fresser Einkauf
Basis 170-180kg
€/kg LG
Einsteller Einkauf
ab 220kg
€/kg LG
Jun. 2018 5.10 4.00 2.59
Mai 2018 5.02 4.00 2.59
Apr. 2018 4.82 4.00 2.68
Mär. 2018 4.42 4.00 2.68
Feb. 2018 4.34 4.00 2.65
Jan. 2018 4.25 4.01 2.64
Dez. 2017 4.01 4.06 2.64
Nov. 2017 4.23 4.06 2.64
Okt. 2017 4.43 4.06 2.64
Sep. 2017 4.76 4.06 2.64
Aug. 2017 4.90 4.06 2.64
Jul. 2017 5.25 4.06 2.66
Ø Planungsvariante 4.46 4.00 2.56
Ø 1 Monat 5.10 4.00 2.59
Ø 12 Monate 4.63 4.03 2.64
Ø 36 Monate 4.62 4.04 2.63
Ø 60 Monate 4.46 4.00 2.56
Quellen: Rinderbörse Statistik Austria

Kälberpreise männliche Nutzkälber bei eigener Erzeugung (netto, €/kg LG)
  Fleckvieh Braunvieh Holstein Friesian Pinzgauer Grauvieh
Jun. 2018 3.81 1.59 1.59 2.92 2.92
Mai 2018 3.74 1.41 1.41 2.90 2.90
Apr. 2018 3.66 1.33 1.33 2.77 2.77
Mär. 2018 3.38 1.26 1.26 2.61 2.61
Feb. 2018 3.33 1.26 1.26 2.46 2.46
Jan. 2018 3.30 1.26 1.26 2.35 2.35
Dez. 2017 3.23 1.26 1.26 2.35 2.35
Nov. 2017 3.34 1.31 1.31 2.38 2.38
Okt. 2017 3.57 1.39 1.39 2.62 2.62
Sep. 2017 3.84 1.39 1.39 2.70 2.70
Aug. 2017 3.99 1.52 1.52 2.70 2.70
Jul. 2017 4.14 1.64 1.64 2.68 2.68
Ø Planungsvariante 3.64 1.33 1.33 2.39 2.39
Ø 1 Monat 3.81 1.59 1.59 2.92 2.92
Ø 12 Monate 3.61 1.39 1.39 2.62 2.62
Ø 36 Monate 3.69 1.38 1.38 2.53 2.53
Ø 60 Monate 3.64 1.33 1.33 2.39 2.39
Hinweis: Keine Marktpreise nach Rassen verfügbar, daher abgleitet von Preisen der Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind
€/kg
Mehr Info Weniger Info Stierpreis (netto) geschlachtet
Erzeugerpreise Jungstiere geschlachtet in Österreich (netto, €/kg SG)
  Handelsklasse
E U R O P E-P
Jun. 2018 3.84 3.79 3.69 3.32 3.10 3.75
Mai 2018 3.89 3.83 3.73 3.35 3.05 3.79
Apr. 2018 4.06 4.01 3.91 3.52 3.33 3.97
Mär. 2018 4.18 4.10 4.01 3.63 3.43 4.07
Feb. 2018 4.13 4.07 3.97 3.59 3.35 4.03
Jan. 2018 4.23 4.16 4.07 3.65 3.35 4.12
Dez. 2017 4.27 4.21 4.13 3.70 3.46 4.18
Nov. 2017 4.21 4.15 4.05 3.63 3.42 4.11
Okt. 2017 4.11 4.06 3.97 3.58 3.43 4.02
Sep. 2017 4.06 4.00 3.90 3.49 3.33 3.95
Aug. 2017 3.99 3.92 3.81 3.43 3.24 3.87
Jul. 2017 3.86 3.80 3.71 3.34 3.05 3.75
Ø Planungsvariante 3.94 3.87 3.78 3.41 3.17 3.83
Ø 1 Monat 3.84 3.79 3.69 3.32 3.10 3.75
Ø 12 Monate 4.07 4.01 3.91 3.52 3.29 3.97
Ø 36 Monate 3.97 3.91 3.82 3.43 3.21 3.87
Ø 60 Monate 3.94 3.87 3.78 3.41 3.17 3.83
Quelle: AWI - Preisdatenbank, gem. §3 Viehmeldeverordnung

Der Nettopreis ergibt sich aus der Rasse und dem gewichteten Handelsklassenwert bzw. inkl. sonstige Qualitätseinstufungen und- Zuschläge, jedoch ohne Vorkosten und Mehrwertsteuer

Als Vorbelegung wurden folgende Anteile angenommen:

Rasse Anteil in Prozent
E U R O P
Fleckvieh 70 30
Braunvieh 50 50
Holstein Friesian 70 30
Pinzgauer 70 30
Grauvieh 100
€/kg

Deckungsbeitragsberechnung je eingestalltes Tier

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. 13.0 % MwSt.)
Erlös je Maststier bei geschlachtet
Verrechnungsgewicht ( SG ) kg 398.6
Erlös, netto (siehe Preisansätze "Stierpreis") €/kg 3.87
- Vorkosten €/Tier
+ MwSt. (13.0 %) €/Tier 200.54
Erlös/verkaufter Stier €/Tier 1743.12
- Verluste % 2.7
Marktleistung je eingestalltes Kalb €/Tier 1696.06

Der Erlös je Tier errechnet sich aus dem Nettoerlös abzüglich Vorkosten und ggf. zuzüglich der Mehrwertsteuer. Diese Positionen sind als weitere Eingaben zu berücksichtigen.

Die Vorkosten umfassen alle dem Erzeuger in Rechnung gestellten Positionen bei der Schlachtrindererfassung; sie beinhalten bsp. Frachtkosten, Kommissions- und Abrechnungsgebühren sowie Versicherungsprämien.

Die Marktleistung wird vom Programm berechnet. Das Ergebnis ist die Summe der Verkaufserlöse bezogen auf das eingestallte Tier. Die Verluste (Anteil der während der Mast verendeten Tiere an den aufgestellten Tieren) sind somit in der Marktleistung berücksichtigt.

€/Tier
1696.1
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Tier

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Richtlinien für Sachgerechte Düngung

Die anfallende Menge an Wirtschaftsdünger ist abhängig von Anfangs- und Endgewicht sowie den täglichen Zunahmen und damit von der Haltedauer.

Sie beträgt bei Mast ab Kalb (Vorbelegung der Rechentabelle):

  • ca. 12 - 14 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 8 - 9 t Tiefstreumist (25 % TS) mit 1,4 - 1,6 t Einstreu je Tier
  • ca. 5 - 6 t Festmist (25 % TS) mit 0,7 - 0,8 t Einstreu und ca. 4,5 - 5,0 m3 Jauche (2.5 % TS) je Tier

Bei der Mast ab Fresser/Einsteller sind die Mengenanfälle etwas geringer Hilfe

Bei der Mast ab Fresser/Einsteller fallen an:

  • ca. 9 - 11 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 7 - 8 t Tiefstreumist (25 % TS) mit 1,0 - 1,2 t Einstreu je Tier
  • ca. 4 - 5 t Festmist (25 % TS) mit 0,5 - 0,6 t Einstreu und ca. 4,0 - 4,5 m3 Jauche (2.5 % TS) je Tier

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche
Hangneigung: 0-25 % 25-35 % 35-50 %

Kalkulation des Düngerwerts frei Feld je Tier (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Maststiergülle bei der Ausbringung (7.5 % TS) kg/m3
Gülleanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert. m3/Tier
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Tier 49.4 23.4 54.6
Hiervon nutzbar Hilfe Der hier zugrunde gelegte nutzbare Anteil entspricht der Wirksamkeit im ersten Jahr der Ausbringung. Bei regelmäßiger Anwendung kann der nutzbare Anteil im Optimalfall bis zu 100% über mehrere Jahre betragen. %
Reinnährstoffkosten (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Österreichische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul "Dünger" bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg
Düngerwert je Tier (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Tier 98.27
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Eigenmechanisierung
Datengrundlagen: BLT Wieselburg, ÖKL, eigene Berechnungen
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Tier (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Tier 14.30
 
Wert des Wirtschaftsdüngers frei Feld je Tier (inkl. MwSt.) €/Tier 83.97
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge Hilfe Mittelwert der oben angegebenen Bereiche dt/Tier 2.0

€/Tier
83.97
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 13.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an.

Falls im Einzelfall marktfähige Leistungen entstehen, die noch nicht berücksichtigt wurden, können sie hier angegeben werden.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:
  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen
€/Tier
1780.0

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Kälber-/Fresserkosten (inkl. 13.0 % MwSt.)

Kälber-/Fresserkosten bei Zukauf
Kälber-/Fresserpreis netto (siehe Preisansätze "Kälberpreis (netto)") €/kg 4.46
Kälber-/Fressergewicht kg 110.0
Nettopreis je Kalb/Fresser 490.6
Nebenkosten (z.B. Enthornung)
Vermarktungs- und Transportgebühren je Tier
MwSt.: 13.0 % 68.98
Preis je Kalb/Fresser (inkl. 13.0 % MwSt.) 599.58

Die Einstallkosten errechnen sich aus dem gewichtsabhängigen Nettopreis sowie Kosten für Transport- und Vermittlungsgebühren und sonstigen Kosten, wie z. B. Erstattungen für Enthornung, Impfungen etc. Auf diese Summe wird ggf. die MwSt. aufgeschlagen. Die Unterscheidung zwischen im eigenen Betrieb erzeugten Kälbern/Fressern und Zukaufstieren ermöglicht neben den unterschiedlichen Gebühren im Falle der Brutto-Rechnung auch den speziellen Ansatz der Mehrwertsteuer.

Grundsätzlich sind eigenerzeugte Kälber/Fresser mit dem möglichen Verkaufspreis (ggf. inkl. der jeweils zutreffenden Mehrwertsteuer) als Kälber-/Fresserkosten anzusetzen.

€/Tier
599.6
Mehr Info Weniger Info Aufzuchtkosten (inkl. MwSt.)

Bei 75 Aufzuchttagen (davon 29 Tränketage) berechnen sich die Aufzuchtkosten wie folgt:

Futtermittel Ø-liche Menge
kg/Tag
MJ ME/kg FM Kosten €/dt
(inkl. MwSt.)
Mwst.-
satz
Aufzuchtperiode
dt MJ ME insg
(inkl. MwSt.)
MAT 10.0 % 0.17 272 34.80
Kälberkraftfutter 13.0 % 1.27 1218 34.52
Sojaextraktionsschrot 44% XP 13.0 % 0.25 303 10.85
10.0 % 0.00 0 0.00
13.0 % 0.00 0 0.00
Summe Kraftfutter 1793.0 80.17
Maissilage 13.0 % 3.45 1342 11.56
Heu 13.0 % 0.20 154 1.57
13.0 % 0.00 0 0.00
Summe Grundfutter 1496.0 13.13

Die Aufzuchtkosten werden hier definiert als Futterkosten bis zu einem Gewicht von 200 kg LG. Sie sind abhängig von der Dauer der Tränkephase und der Aufzuchttage.

Diese werden vom Einstallgewicht des Tieres bestimmt. Wenn Sie das Einstallgewicht ändern bzw. durch Rassenwechsel ein neues Einstallgewicht erhalten, werden die Aufzucht- und Tränketage und damit die Aufzuchtkosten neu berechnet.

Das Programm geht davon aus, dass ab einem Einstallgewicht von 120 kg das zugekaufte Kalb bereits von der Tränke entwöhnt wurde.

€/Tier
80
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Mineralfutter (inkl. MwSt.)

Den Berechnungen liegt eine Mastdauer von 498 Tagen (davon 75 Tage Aufzucht), ein Mastanfangs-/Kalbgewicht von 110.0 kg, ein Mastendgewicht von 727 kg und eine tägliche Zunahme von 1240 g/Tag zu Grunde.

Futtermittel kg FM/Tag MJME/kg FM €/dt FM Mwst.-
Satz
dt FM
insg.
MJME
insg.
€ insg.
Sojaextraktionsschrot 44% XP 13.0 % 5.58 6756 242.23
Getreide 13.0 % 7.02 8244 115.48
10.0 % 0.0 0 0.00
13.0 % 0.0 0 0.00
Mineralfutter   13.0 % 0.3   16.35
Zwischensumme Kraftfutter 15000 374.06
Heu 13.0 % 1.27 977 9.94
Maissilage 13.0 % 75.8 29487 253.93
Grassilage 13.0 % 0.0 0 0.00
13.0 % 0.0 0 0.00
13.0 % 0.0 0 0.00
Zwischensumme Grundfutter 30464 263.87
Summe Gesamtration 45464 637.93
Energiebedarf 45460  
Differenz 4  

Die Kosten für Kraftfutter errechnen sich aus der verfütterten Menge an Kraftfutter nach der Aufzuchtperiode multipliziert mit dem Einkaufspreis. Abhängig von den täglichen Zunahmen und dem Zuwachs in der Mast ändert sich der Gesamtbedarf. Wenn Sie die Rasse ändern, überschreibt das Programm die von Ihnen vorher eingegebenen Werte.

Eigenerzeugtes Kraftfutter (z. B. Getreide) ist grundsätzlich mit dem möglichen Verkaufspreis abzüglich der Lagerungskosten und ggf. zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer anzusetzen.

Die Energiekonzentration je kg Frischmasse (FM) der Kraftfutterkomponenten multipliziert mit der verfütterten Menge an Kraftfutter ergibt die umsetzbare Energie, die über Kraftfutter zugeführt wird (Zwischensumme Kraftfutter MJME insg.).

Bei der Berechnung der Grundfutterkosten können bis zu 4 Grundfuttermittel eingegeben werden. Über die Energiekonzentration der Futtermittel je kg Frischmasse und der vom Nutzer des Programms eingegebenen Menge an Frischmasse wird vom Programm die gefütterte Energie in MJME berechnet (Zwischensumme Grundfutter MJME insg.).

Die Energiekonzentration je kg FM berücksichtigt dabei auch den Trockenmasse-Gehalt des Grundfutters (z.B. Maissilage 33% TS mit 11,0 MJME/kg TS = 3,63 MJ ME/kg FM). Anhand der Summe aus Kraft- und Grundfutter (= Summe Gesamtration) und des Energiebedarfes (= Bedarf des Tieres incl. Fütterungsverluste) kann verglichen werden, ob die gefütterten Mengen bzw. Energiekonzentrationen der Futtermittel dem Bedarf des Maststiers in etwa entsprechen.

Die Kosten je dt Frischmasse leiten sich entweder von möglichen Verkaufspreisen (z.B. Heu, Stroh) oder den Erzeugungskosten (variablen Kosten) her. Vorbelegt sind die variablen Kosten der DB-Verfahren Heu und Maissilage Hilfe Die Vorbelegungswerte entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Futterbauverfahren in der Startsituation errechnet werden.
Bitte beachten Sie: Betriebsindividuelle Berechnungen in den Futterbauverfahren werden nicht automatisch hierher übernommen, sondern müssen per Hand übertragen werden!
.

€/Tier
374
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 20.0 % MwSt.)

Neben den tierärztlichen Leistungen sind auch Kosten für Arzneien, Impfungen, Reinigung und Desinfektion zu berücksichtigen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 13.0 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger dt / Tier
Preis Einstreu Hilfe

Vorbelegung: Der Preis für Weizenstroh von 8.16 €/dt (siehe Verfahren Winterweizen) plus ein Transportzuschlag in der Höhe von 3.39 €/dt

(inkl. 13.0 % MwSt.)
€/dt
Einstreukosten (inkl. 13.0 % MwSt.) €/Tier 23.1
€/Tier
23.1
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. MwSt.)
Der durchschnittliche Wasserverbrauch je Stier beträgt 13,5 m3 je Jahr.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 20.0 % MwSt.)

Diese Kostenposition beinhaltet zum Beispiel Aufwendungen für Reparaturen oder Ersatzteilbeschaffungen an Aufstallungs-, Lüftungs-, Klima- und Entmistungstechnik sowie die variablen Kosten der Futtervorlage.

Die Betriebszweigauswertung Stiermast weist eine Spanne von 22.00 bis 30.00 € aus.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte-Kosten
Gesamt-AKh-Bedarf je Tier Hilfe Siehe "Grundlegende Angaben" bzw. "Kennwerte des Produktionsverfahrens" AKh/Tier 8.8
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften AKh/Tier
Entlohnung €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Tier 0.0
€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.) (inkl. 20.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Stallreinigung durch Dienstleister
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierversicherung, Spezialberatung usw.) (inkl. 20.0 % MwSt.)
Setzen Sie Kosten für Mitgliedsbeiträge, Futtermitteluntersuchungen, Tierversicherungen ein.
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kälber-/Fresserkosten
+ Aufzuchtkosten
+ Kraft- und Mineralfutter
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.)
+ Gebühren, Beiträge (Tierversicherung, Spezialberatung usw.)
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Tier
1172.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag ohne GF (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag ohne GF
- Variable Grundfutterkosten (GF)
= Deckungsbeitrag mit GF

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grundfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB ohne GF wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Tier
608.0
Mehr Info Weniger Info Variable Grundfutterkosten (GF) (inkl. MwSt.)
Berechnung von Grob- und Kraftfutter in der Mastperiode siehe Info zu Kraft- und Mineralfutter, für Aufzuchtperiode Info zu Aufzuchtkosten.
€/Tier
277.0
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag mit GF (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag ohne GF
- Variable Grundfutterkosten (GF)
= Deckungsbeitrag mit GF

Hier werden die Grundfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Tier
331.0

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Tier
Prämien €/Tier
Summe €/Tier 0.0
€/Tier
0.0

     Deckungsbeitrag ohne GF inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
608.0
     Deckungsbeitrag mit GF inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
331.0

Weitere Erfolgskennzahlen des Verfahrens
     Deckungsbeitrag mit GF je kg Schlachtgewicht (inkl. MwSt.)
€/kg SG
0.80
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag mit GF je Masttag (inkl. MwSt.)
Der DB mit GF/Masttag errechnet sich aus dem DB mit GF je Stier bezogen auf den Masttag. Damit können unterschiedliche Verfahren verglichen werden, da jetzt auch der Zeitfaktor zum Tragen kommt.
€/Tag
0.66
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag mit GF je Mastplatz (inkl. MwSt.)
Der DB mit GF/Mastplatz errechnet sich aus dem DB mit GF je Stier bezogen auf den Mastplatz. Damit können unterschiedliche Verfahren verglichen werden, da jetzt auch der Zeitfaktor zum Tragen kommt.
€/Jahr
240.90
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital)

Stallplätze: 1 Aufzucht-Mastplatz für 498 Tage

Arbeit: 8.8 AKh/Tier

Umlaufkapital: 886 € für 498 Tage Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kälberkosten und von den restlichen variablen Kosten die Hälfte angenommen.

Umlaufkapital mit Grundfutter: 1024 € für 498 Tage Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Kälberkosten und von den restlichen variablen Kosten und dem Grundfutter jeweils die Hälfte angenommen.

Grundfutter-Energie/Maststier: 31960 MJ ME für 498 Tage

Grundfutter-Energie/Maststier und Jahr: 23441 MJ ME

Gesamtenergiebedarf/Maststier: 48749 MJ ME für 498 Tage

Gesamtenergiebedarf /Maststier und Jahr: 35754 MJ ME





Bundesanstalt für Agrarwirtschaft - DI Gerhard Gahleitner, Mag. Karin Heinschink PhD, Ing. Dipl-Päd. Siegbert Linder,
Richard Maria BSc., Thomas Skidmore BSc. und externe FachexpertInnen
1030 Wien, Marxergasse 2
Tel.: 01 877 36 51-637496