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Deckungsbeiträge - Übersicht

AWI-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Schweinemast

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  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit österreichischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben. Achten Sie bei jeder Eingabe auf die jeweilige Einheit (z.B. 1dt = 100kg)!
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung.
  • Zu beachten: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen als
inkl. MwSt. = Einstellung für umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für nicht umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum oder die Planungsvariante zurückgreifen.

Zu Beachten: Der Betrachtungszeitraum ist nicht vom aktuellen Datum sondern vom verwendeten Datenstand (siehe rechts) abhängig.

Die Planungsvariante entspricht momentan dem Betrachtungszeitraum 60 Monate.

Datenstand einschließlich 6.2017

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens
Leistungsniveau: Hilfe

In Abhängigkeit vom gewählten Leistungsniveau werden vom Programm folgende Angaben mit Standardwerten vorbesetzt:

  • Verluste
  • tägliche Zunahmen
  • Stallplatzauslastung
  • Futterverwertung
  • Tierarzt, Medikamente, Hygiene
  • Strom, Heizstoffe, Wasser
  • Variable Maschinenkosten

Diese Standardwerte können Sie bei Bedarf nachträglich verändern.

Jede neuerliche Auswahl eines Leistungsniveaus setzt wieder die zugehörigen Standardwerte ein.

Gesamt-AKh/MP u. Jahr: Hilfe

Der AKh-Bedarf ist abhängig von Bestandsgröße, Haltungsform und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der Tierbetreuung grundsätzlich auch die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers (in der Vorbelegung ist die Arbeitszeit für die Wirtschaftsdüngerausbringung allerdings nicht im AKh-Bedarf enthalten).

Ferkel: eig. Erzeugung Zukauf Mastanfangsgewicht: kg
Vermarktung: geschlachtet Verrechnungsgewicht (Schlachtgew.): kg
Ausschlachtung: % Mastendgewicht (vermarktete Tiere): 120.0  kg
Verluste: % Ø Gewicht der Verluste: kg
Zuwachs je Tier: 87.5  kg Tägl. Zunahmen: g
Mastdauer: 116  Tage Stallplatzauslastung: %
Umtriebe je Mastplatz: 2.68 Futterverwertung 1 zu:

Verrechnungsgewicht: das in der Schlachtschweineabrechnung zu Grunde gelegte Gewicht. Alle eventuellen Nüchterungs- und sonstigen Gewichtsabzüge sind dabei berücksichtigt.

Verluste: Anteil der während der Mast verendeten Schweine an den aufgestallten Tieren.

Tägliche Zunahme: ergibt sich aus dem Gesamtzuwachs (Mastend- minus Mastanfangsgewicht) und der Mastdauer. Das Mastendgewicht einer Mastgruppe errechnet sich aus dem Verkaufsgewicht der verwerteten Tiere sowie dem Abgangsgewicht der verendeten Schweine. Im Fall der Geschlachtetvermarktung wird ausgehend vom Schlachtgewicht mittels eines Ausschlachtungsfaktors das Endgewicht der verwerteten Tiere errechnet.

Mittels eines Faktors zur Stallplatzauslastung wird die Zahl der Umtriebe je Mastplatz und Jahr berechnet.

Fütterungsverfahren: Der Deckungsbeitrag in der Schweinemast ist neben den Produktionsleistungen und Marktverhältnissen maßgeblich vom Fütterungsverfahren bestimmt. Dabei kommen in der Schweinemast vielfältige Kombinationen von Futtermitteln und Rationen zum Einsatz. Häufig vorzufindende Fütterungsstrategien sind über eine Vorauswahl definiert.

Tageszunahmen und Futterverwertung
Futterverwertung: Der Futterverbrauch je kg Lebendgewichtszunahme schwankt in einem weiten Bereich von 1:2,6-3,5.
Nach Auswertung von Erzeugerringdaten besteht ein deutlicher Zusammenhang zu den Tageszunahmen.

Preisansätze
Mehr Info Weniger Info Ferkelgrundpreis, netto Gewichtsbasis kg

Der Ferkelgrundpreis ist die den Abrechnungen und Preisveröffentlichungen zu Grunde gelegte, auf ein festgelegtes Gewicht und definierten Qualitätsstandard bezogene Preisbasis. Gewichtsbasis ist in Österreich ein 25-kg-Ferkel.

Transport- und Vermittlungsgebühren, Kosten für spezielle Sortierungen, Großgruppen und Impfungen sowie die Mehrwertsteuer (beim umsatzsteuerpauschalierten Betrieb) werden gesondert berechnet.

Gewichtsabweichungen werden mit bis zu 1,10 € je kg verrechnet.

Preisnotierungen für 25-kg-Ferkel (netto)
  €/Ferkel
Betrachtungszeitraum: 1 Monat 75.9
Betrachtungszeitraum: 12 Monate 64.98
Betrachtungszeitraum: 36 Monate 55.03
Betrachtungszeitraum: 60 Monate 58.53
Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnungen, Datenstand einschließlich 06.2017

Ferkelerzeuger-Ferkelpreise

Preisnotierungen für 25-kg-Ferkel (netto) : Planungsvariante
  €/Ferkel
Betrachtungszeitraum "Planungsvariante" 58.53
Quelle: AWI
€/Stk.
Mehr Info Weniger Info Schweinepreis, netto ( geschlachtet )

Der Nettopreis ist der nach Handelsklasse oder sonstiger Qualitätseinstufung ausbezahlte Erlös je kg einschließlich aller Zuschläge (z. B. Vertrags- oder Bonuszahlungen), jedoch ohne Vorkosten und vor Zuschlag der Mehrwertsteuer.

Der Preis pro kg Schlachtgewicht ist nicht allein von der Notierung abhängig, sondern auch von der Organisation der Vermarktung. Deshalb enthält der angesetzte Preis abhängig von der gewählten Leistungsstufe Zu- bzw. Abschläge von der zeitraumbezogenen Notierung.

Preisnotierungen für Schlachtschweine (alle Qualitäten, netto)
  €/kg SG
Betrachtungszeitraum: 1 Monat 1.84
Betrachtungszeitraum: 12 Monate 1.69
Betrachtungszeitraum: 36 Monate 1.54
Betrachtungszeitraum: 60 Monate 1.62
Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnungen, Datenstand einschließlich 6.2017

Schweinepreise in Österreich

Preisnotierungen für Schlachtschweine (alle Qualitäten, netto): Planungsvariante
  €/kg SG
Betrachtungszeitraum "Planungsvariante" 1.62
Quelle: AWI
€/kg

Deckungsbeitragsberechnung je eingestalltes Tier (Ferkel)

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. 13.0 % MwSt.)
Erlös je Mastschwein bei Geschlachtetvermarktung
Verrechnungsgewicht ( Schlachtgew. ) kg 96.0
Erlös, netto (siehe Preisansätze "Schweinepreis") €/kg 1.62
- Vorkosten €/Tier
+ MwSt. (13.0 %) €/Tier 20.22
Erlös/verkauftes Schwein €/Tier 175.74
- Verluste % 1.75
Marktleistung je eingestalltes Ferkel €/Tier 172.66

Der Erlös je Tier errechnet sich aus dem Nettoerlös abzüglich Vorkosten und ggf. zuzüglich der Mehrwertsteuer. Diese Positionen sind als weitere Eingaben zu berücksichtigen.

Die Vorkosten umfassen alle dem Erzeuger in Rechnung gestellten Positionen bei der Schlachtschweineerfassung; sie beinhalten insbesondere Frachtkosten, Kommissions- und Abrechnungsgebühren sowie Versicherungsprämien.

Die Marktleistung wird vom Programm berechnet. Das Ergebnis ist die Summe der Verkaufserlöse bezogen auf das eingestallte Tier. Die Verluste (Anteil der während der Mast verendeten Tiere an den aufgestellten Tieren) sind somit in der Marktleistung berücksichtigt.

€/Tier
172.66
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Tier

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Richtlinien für Sachgerechte Düngung

Bei angenommenen 110 bis 130 Masttagen (sehr hohes bis niedriges Niveau) ergebt sich bei Standardfütterung folgender Wirtschaftsdüngeranfall für die folgenden Düngerarten bzw. werden folgende Einstreumengen gebraucht:

  • ca. 0.75 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 0.56 t Tiefstreumist (30 % TS) mit ca. 1.3 - 1.6 dt Einstreu je Tier
  • ca. 0.35 t Festmist (25 % TS) mit ca. 0.55 - 0.65 dt Einstreu und ca. 0.2 m3 Jauche je Tier

Bei N-/P-reduzierter Fütterung sind die Nährstoffgehalte etwas geringer Hilfe

Bei N-/P-reduzierter Fütterung fallen an:

  • ca. 0.75 m3 Gülle (7.5 % TS) je Tier
  • ca. 0.56 t Tiefstreumist (30 % TS) mit ca. 1.1 - 1.3 dt Einstreu je Tier
  • ca. 0.35 t Festmist (25 % TS) mit ca. 0.55 - 0.65 dt Einstreu und ca. 0.30 - 0.36 m3 Jauche (2.0 % TS) je Tier

Nährstoffgehalte für Mastschweinegülle (7.5 % TS) N-/P-reduzierte Fütterung:

  • N: 4.05 kg/m3
  • P2O5: 2.43 kg/m3
  • K2O: 3.38 kg/m3

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche
Hangneigung: 0-25 % 25-35 % 35-50 %

Kalkulation des Düngerwerts frei Feld je Tier (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Mastschweinegülle bei der Ausbringung (7,5 % TS) kg/m3
Gülleanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert. m3/Tier
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Tier 3.3 2.2 2.5
Hiervon nutzbar Hilfe Der hier zugrunde gelegte nutzbare Anteil entspricht der Wirksamkeit im ersten Jahr der Ausbringung. Bei regelmäßiger Anwendung kann der nutzbare Anteil im Optimalfall bis zu 100% über mehrere Jahre betragen. %
Reinnährstoffkosten (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Österreichische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul "Dünger" bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg
Düngerwert je Tier (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Tier 7.31
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Eigenmechanisierung
Datengrundlagen: BLT Wieselburg, ÖKL, eigene Berechnungen
€/m3
Transport-/Ausbringkosten je Tier (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Tier 0.85
 
Wert des Wirtschaftsdüngers frei Feld je Tier (inkl. MwSt.) €/Tier 6.46
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge Hilfe Mittelwert der oben angegebenen Bereiche dt/Tier 0.0

€/Tier
6.46
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 13.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an.

Falls im Einzelfall marktfähige Leistungen entstehen, die noch nicht berücksichtigt wurden, können sie hier angegeben werden.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:
  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen
€/Tier
179.1

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Ferkelkosten (inkl. 13.0 % MwSt.)

Ferkelkosten bei Zukauf
Ferkel-Grundpreis (Notierung) bei 25.0 kg
(siehe Preisansätze "Ferkelgrundpreis")
€/Tier 58.53
Ferkelgewicht / Mastanfangsgewicht kg 31.5
+ Zuschlag Übergewicht Hilfe Der Zuschlag errechnet sich durch
6.0 kg * 1.1 € = 6.6 (netto)
€/Tier
+ Qualitäts-/Partienzuschlag je Ferkel €/Tier
+ Impfzuschlag (Mycoplasmen- u. Circo-Impfung) €/Tier
+ Vermarktungs- und Transportgebühren je Ferkel €/Tier
+ MwSt.: 13.0 % €/Tier 9.25
Preis je Qualitätsferkel (inkl. 13.0 % MwSt.) €/Tier 80.44

Ferkelkosten errechnen sich aus dem Grundpreis, Zu- bzw. Abschlägen für Gewichtsabweichungen vom Basisgewicht, Kosten für spezielle Sortierungen und Großgruppen, der Erstattung von Impfungen sowie Transport- und Vermittlungsgebühren. Auf diese Summe wird beim umsatzsteuerpauschalierten Betrieb die Mehrwertsteuer aufgeschlagen.

Die Unterscheidung zwischen im eigenen Betrieb erzeugten Ferkeln und Zukaufsferkeln ermöglicht neben den unterschiedlichen Gebühren auch den speziellen Ansatz der Mehrwertsteuer beim Pauschalierer.

Grundsätzlich sind eigenerzeugte Ferkel mit dem möglichen Verkaufspreis (ggf. inkl. der jeweils zutreffenden Mehrwertsteuer) als Ferkelkosten in der Schweinemast anzusetzen.

Preisnotierungen für 25-kg-Ferkel (netto)
  €/Ferkel
Betrachtungszeitraum: 1 Monat 75.9
Betrachtungszeitraum: 12 Monate 64.98
Betrachtungszeitraum: 36 Monate 55.03
Betrachtungszeitraum: 60 Monate 58.53
Datengrundlage: Statistik Austria, eigene Berechnungen, Datenstand einschließlich 06.2017

Ferkelerzeuger-Ferkelpreise

Preisnotierungen für 25-kg-Ferkel (netto): Planungsvariante
  €/Ferkel
Betrachtungszeitraum "Planungsvariante" 58.53
Quelle: AWI
€/Tier
80.4
Mehr Info Weniger Info Futterkosten ( 2.54 dt, 22.69 €/dt) (inkl. MwSt.)

Bei 87.5 kg Zuwachs je Tier und einer Futterverwertung von 1: 2.9 (siehe Kennwerte) ergibt sich ein Gesamtfutterverbrauch von 2.54 dt je Schwein.

Futterverbrauch und Futterkosten bei Nassfütterung
  TM-
Gehalt
Anteil in
der
Mischung
bezogen auf
88 % TM
Menge
je
Schwein
Preis Mwst.-
satz
Menge
je
Schwein
bezogen auf
88 % TM
Kosten
bezogen auf
Frischmasse
Bezeichnung % % dt €/dt % dt
0.0 10.0 0.0 0.0
0.0 13.0 0.0 0.0
Gerste 0.399 13.0 0.399 6.32
Weizen 0.0 13.0 0.0 0.0
Sojaextraktionsschrot 44% XP 0.432 13.0 0.432 19.95
Mineralfutter 0.054 13.0 0.058 4.93
Ergänzer 0.0 10.0 0.0 0.0
CCM/MKS 2.27 13.0 1.651 23.88
Molke 1) 0.0 0.0 10.0 0.0 0.0
Kosten der Futterkomp. insg.   55.08
Futtermenge insg. (Basis 88 % TM) 2.54  
 
ø-Preis der Futterkomponenten (Basis 88 % TM) €/dt 21.69
Schroten, Mischen (inkl. 20.0 % MwSt.) €/dt
ø-Futterpreis (Basis 88 % TM) €/dt 22.69
1) In der letzten Futtermittelzeile wird die Spalte "Anteil in der Mischung" immer so berechnet, dass sich in der Summe 100 % ergeben. Dieser Wert darf nicht negativ sein!

Die Berechnung der Futterkosten ist verschiedenen Fütterungsstrategien angepasst. Aus dem Zuwachs und der Futterverwertung wird der Futterverbrauch bezogen auf Trockenfutter mit einem TM-Gehalt von 88 % errechnet.

Bei den Verfahren der Nassfütterung können bis zu 9 Einzelfuttermittel mit ihrem TM-Gehalt und ihrem Anteil an der Gesamtration bezogen auf Trockenfutter (88 % TM) berücksichtigt werden. Der Gesamtverbrauch in Frischmasse je Mastschwein wird errechnet. Der Preis der jeweiligen Komponente ist in € je dt Frischmasse einzugeben.

Aus dem Gesamtfutterverbrauch und den Gesamtfutterkosten wird ein Durchschnittspreis der gesamten Futtermischung bezogen auf 88 % TM ermittelt.

Die KTBL-Datensammlung weist für Schroten und Mischen bei eigener Anlage eine Spanne von 0.8 - 1.4 €/dt und für Lohnverfahren von 1.2 - 1.6 €/dt aus.

€/Tier
57.6
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene, Impfungen inkl. Ferkel (inkl. MwSt.)

Neben den tierärztlichen Leistungen sind auch die Kosten des Arzneimitteleinsatzes zu berücksichtigen. Wie sich aus den Daten der Arbeitskreise ergibt, ist mit einer Spanne von 1 bis 2,5 € zu rechnen

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 13.0 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger dt / Tier
Preis Einstreu Hilfe

Vorbelegung: Der Preis für Weizenstroh von 8.49 €/dt (siehe Verfahren Winterweizen) plus ein Transportzuschlag in der Höhe von 3.39 €/dt

(inkl. 13.0 % MwSt.)
€/dt
Einstreukosten (inkl. 13.0 % MwSt.) €/Tier 0.0
€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Strom, Heizstoffe, Wasser (inkl. MwSt.)

Die Kosten sind stark abhängig von Stallsystem, Lüftungssystem und Technisierung.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten (inkl. 20.0 % MwSt.)

In dieser Kostenposition sind die Aufwendungen für Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung an Aufstallungs-, Lüftungs-, Klima-, Fütterungs- und Entmistungstechnik enthalten.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte-Kosten
Gesamt-AKh-Bedarf je Mastplatz und Jahr Hilfe siehe "Grundlegende Angaben" AKh/MP u. Jahr 1.1
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften AKh/MP u. Jahr
Entlohnung €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/MP u. Jahr 0.0
Zahl der Umtriebe Hilfe siehe "Grundlegende Angaben" Umtriebe/MP u. Jahr 2.68
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Tier 0.0
€/Tier
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.) (inkl. 20.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Stallreinigung durch Dienstleister
€/Tier
Mehr Info Weniger Info Tierkennzeichnung, Desinfektionsmittel, Beiträge (inkl. 20.0 % MwSt.)

Desinfektionsmittel, Zeichenstift, Fliegenmittel, Mitgliedsbeiträge
Quelle: Daten der Arbeitskreise

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 20.0 % MwSt.)

Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Tier
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)
  Ferkelkosten
+ Futterkosten
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Strom, Heizstoffe, Wasser
+ Variable Maschinenkosten (Stall)
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.)
+ Tierkennzeichnung, Desinfektionsmittel, Beiträge
+ Sonstige variable Kosten
= Summe der variablen Kosten

Die variablen Kosten sind derjenige Teil der Gesamtkosten, die unmittelbar vom Umfang der Produktion abhängen: Wird ein Mastschwein mehr oder weniger erzeugt, steigen bzw. sinken die Kosten um diesen Betrag.

Im Unterschied dazu sinken die Festkosten (z.B. Gebäudekosten) nicht automatisch, wenn weniger Mastschweine gehalten werden.

€/Tier
145.4

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Tier (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/Tier
33.7

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Tier
Prämien €/Tier
Summe €/Tier 0.0
€/Tier
0.0

     Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Tier
33.7

Weitere Erfolgskennzahlen des Verfahrens
     Deckungsbeitrag je kg Schlachtgewicht (inkl. MwSt.)
€/kg SG
0.35
     Deckungsbeitrag je Tier und Tag (inkl. MwSt.)
€/Tier u. Tag
0.29
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je Mastplatz und Jahr (inkl. MwSt.)

Der Deckungsbeitrag je Mastplatz und Jahr errechnet sich aus dem Deckungsbeitrag je Tier multipliziert mit der Zahl der Umtriebe. Die platzbezogene Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der Schweinemast ist entscheidend, da hierbei auch der Zeitfaktor zum Tragen kommt.

€/MP u. Jahr
90.3
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital)

Stallplätze: 1 Mastplatz für 136 Tage Hilfe Belegungsdauer: 365.25 Tage / Umtriebe

Arbeit: 1.1 AKh/MP u. Jahr

durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital: 113 € für 136 Tage Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die vollen Ferkelkosten und die Hälfte der restlichen variablen Kosten angenommen.
Bindungsdauer: 365.25 Tage / Umtriebe





Bundesanstalt für Agrarwirtschaft - DI Martin Brückler, DI Gerhard Gahleitner, Mag. Karin Heinschink PhD, Ing. Dipl-Päd. Siegbert Linder,
Richard Maria BSc., Thomas Skidmore BSc. und externe FachexpertInnen
1030 Wien, Marxergasse 2
Tel.: 01 877 36 51-637496