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Deckungsbeiträge - Übersicht

AWI - Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Bio-Milchkuhhaltung

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  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit österreichischen Durchschnittswerten vorbelegt. Um eine gesamtbetriebliche Betrachtungsweise von Produktionsverfahren zu ermöglichen, ist es notwendig, bestimmte Kosten bzw. Leistungspositionen zu vereinheitlichen. (z.B.: Kälbergewicht und –erlös aus der Milchviehhaltung = Anfangsgewicht und Kälberpreis bei Kalbinnenaufzucht und Stiermast aus eigener Erzeugung). Diese voreingestellten Werte können mit betriebseigenen Daten überschrieben werden. Achten Sie bei jeder Eingabe auf die jeweilige Einheit (z.B. 1dt = 100kg)!
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung.
  • Zu beachten: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.

Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Kommentar: Hilfe Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z. B. "Deckungsbeitrag optimistisch". Dies erleichtert Ihnen den Überblick, wenn Sie später mehrere Berechnungen einander gegenüberstellen.
Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen als
inkl. MwSt. = Einstellung für umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für nicht umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
Betrachtungszeitraum: Hilfe

Der Betrachtungszeitraum sollte sich nach der Fragestellung richten. So wird man sich beispielsweise am kurzfristigen Betrachtungszeitraum orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis der laufenden Produktion frühzeitig abzuschätzen. Für eine Betriebsplanung wird man dagegen eher auf einen längerfristigen Betrachtungszeitraum zurückgreifen.

Zu Beachten: Der Betrachtungszeitraum ist nicht vom aktuellen Datum sondern vom verwendeten Datenstand (siehe rechts) abhängig.

Die Planungsvariante entspricht momentan dem Betrachtungszeitraum 60 Monate.

Datenstand einschließlich 6.2017

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Mehr Info Weniger Info Kennwerte des Produktionsverfahrens
Rasse: Gesamt-AKh/Kuh u. Jahr: Hilfe

Der AKh-Bedarf je Kuh ist abhängig von Haltungsform, Bestandsgröße und Mechanisierungsgrad. Er beinhaltet neben der eigentlichen Tierbetreuung (u.a. Füttern ab Futterlager, Melken) auch das Herdenmanagement. Die Ausbringung des Wirtschaftsdüngers ist in der Vorbelegung nicht im AKh-Bedarf enthalten. Ebenso ist die Futtergewinnung nicht beinhaltet.

Der voreingestellte Wert ist für 20 Kühe und 4 Melkzeuge. Andere Werte siehe Tabelle Arbeitszeitbedarf

Abgangsquote: Hilfe

Hinweis: Eine Abgangsquote von z. B. 30 % entspricht einer Nutzungsdauer von 3.3 Jahren.

Abgangs- bzw. Bestands­ergänzungs­quoten nach Rassen
Rasse Abgangsquote %
Fleckvieh 26.7
Braunvieh 26.4
Grauvieh 21.2
Pinzgauer 27.3
Holstein Friesain 28.7
Quelle: ZuchtDATA
% Kälberverlustquote: Hilfe Totgeburten einschließlich Kälberverluste bis zum Absetzen bzw. Verkauf; Zucht-Data Auswertungen weisen Totgeburten einschließlich Verlusten von 48 Stunden nach Geburt aus. %
Zwischenkalbezeit: Hilfe Quelle: LKV Tage Kälber je Kuh und Jahr: Hilfe Ableitung der aufgezogenen Kälber je Kuh und Jahr aus Zwischenkalbezeit und Kälberverlusten.

Fleckvieh

Das Fleckvieh ist mit einem Bestand von 1,6 Mio Tieren in Österreich die Hauptrinderrasse. Das Verbreitungsgebiet reicht von den alpinen Bergregionen bis in das Tiefland im Osten. Bei entsprechendem Management ist die Milchleistung mit der von reinen Milchrassen vergleichbar, wobei auf eine Beibehaltung der guten Fleischleistung geachtet wird.

Rassekennzeichen:
  • Rassenanteil in Österreich 77,6 %
  • Zweinutzungsrasse (Milch und Fleisch)
  • Kreuzhöhe: 140 – 150 cm
  • Gewicht: 650 - 850 kg
  • Ausgezeichneter Kreuzungspartner auch in der Mutterkuhhaltung und Fleischproduktion
  • Fruchtbarkeit, Langlebigkeit, Weide- und Laufstalltauglichkeit

Braunvieh

Das Braunvieh hat ihre Hauptverbreitung in den westlichen Bundesländern und in Zentralösterreich. Die Kühe haben eine hohe Milchleistungsbereitschaft mit einem hohen Anteil an Kappa-Kasein B als Grundlage für eine wirtschaftliche Käseproduktion.

Rassekennzeichen:
  • Rassenanteil in Österreich 7,5 %
  • Ursprünglich Zweinutzungsrasse, zunehmend milchbetont
  • Kreuzhöhe: 140 – 150 cm
  • Gewicht: ca. 700 kg
  • Fruchtbarkeit, genetisch bedingte Langlebigkeit, Leichtkalbigkeit, Eutergesundheit, gutes Fundament, Weide- und Laufstalltauglichkeit (harte Klauen, gute Fesseln)

Holstein

Das Verbreitungsgebiet von Holsteins erstreckt sich über das ganze Bundesgebiet. Holstein Friesians und Red Holsteins sind Milchhochleistungskühe. Angestrebt wird eine rentable, langlebige Hochleistungskuh.

Rassekennzeichen:
  • Rassenanteil in Österreich 5,7 %
  • Hauptnutzung Milch
  • Kreuzhöhe: 145 – 156 cm
  • Gewicht: 600 - 750 kg
  • Großes Grundfutter und Trockensubstanzaufnahmevermögen
  • Für hohe Milchproduktion, sehr gut melkbares Euter, entsprechen Anforderungen der modernen Melktechnik

Pinzgauer

Das Pinzgauer Rind ist eine der letzten bodenständischen Rassen im Alpengebiet mit umweltbedingter Härte und Anpassungsfähigkeit. Dank ausgeprägtem Mutterinstinkt wird es auch immer mehr in der Mutterkuhhaltung eingesetzt.

Rassekennzeichen:
  • Rassenanteil in Österreich 2,2 %
  • Milchbetonte Zweinutzungsrasse und/oder Fleischrasse
  • Kreuzhöhe: 142 cm
  • Gewicht: 650 kg
  • Bemerkenswerte Fleischqualität (feine Faserung, Saftigkeit und gute Marmorierung des Fleisches)
  • Beste Anpassungsfähigkeit und Weidetauglichkeit

Grauvieh

Diese mittelrahmige, alpine Mehrnutzungsrasse wird von rund 1.000 Betrieben in den inneralpinen Trockengebieten gezüchtet. 100 % des Jungviehs und 45 % der Kühe werden gealpt.

Rassekennzeichen:
  • Rassenanteil in Österreich 0,9 %
  • Mehrnutzungsrasse
  • Kreuzhöhe: 131 cm
  • Gewicht: 600 kg
  • Bemerkenswerte Milchqualität, Anspruchslosigkeit, beste Futterverwertung, Leichtkalbigkeit, Vitalität
  • Höchste Fleischqualität (sehr feinfasrig und marmoriert)

Quelle: ZAR – Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter

Milchmenge und Preisansätze
Mehr Info Weniger Info verkaufte Milch

Milch, die an die Molkerei verkauft oder direkt vermarktet wird. Durchschnittlich werden 85 - 95 % der erzeugten Milch vermarktet.

produzierte Milch Hilfe
Ergebnisse der Milchleistungsprüfung in Österreich
  kg Milch/Kuh u. Jahr
Fleckvieh 6388
Braunvieh 6519
Grauvieh 4814
Pinzgauer 5477
Holstein Friesain 7395
Quelle: ZUCHTDATA 
kg/Kuh u. Jahr
abzüglich an Kälber verfütterte Milch Hilfe siehe Modul "Kälberaufzucht" kg/Kuh u. Jahr 316.7
abzüglich sonstige nicht verkaufte Milch Hilfe Hemmstoff-Milch, Schwund o.ä., ca. 1% der produzierten Milch. kg/Kuh u. Jahr
Verkaufte Milch (inkl. Milch für Haushalt) kg/Kuh u. Jahr 6011
kg/Kuh u. Jahr
6011
Mehr Info Weniger Info Milchpreis (inkl. 13.0 % MwSt.)
Molkereiauszahlungspreise für Bio-Milch in Österreich
ct je kg Milch ab Hof
(inkl. 13.0 % MwSt.)
(bei 4,2% Fett, 3,4% Eiweiß)
Zeitraum Preis
Jun. 2017 51.71
Mai 2017 51.61
Apr. 2017 51.48
Mär. 2017 51.36
Feb. 2017 50.90
Jan. 2017 50.10
Dez. 2016 49.73
Nov. 2016 48.19
Okt. 2016 47.19
Sep. 2016 46.06
Aug. 2016 46.09
Jul. 2016 46.23
Ø Planungsvariante 48.80
Ø 1 Monat 51.71
Ø 12 Monate 49.20
Ø 36 Monate 48.79
Ø 60 Monate 48.80
Quelle: AMA






Sofern größere Milchmengen innerbetrieblich eingesetzt, ab Hof verkauft oder für den Haushalt entnommen werden, sind Anpassungen möglich.
ct/kg
Mehr Info Weniger Info Milcherlös (inkl. 13.0 % MwSt.)
Erlös aus Milchverkauf
verkaufte Milch kg/Kuh u. Jahr 6011.0
Milchpreis (inkl. 13.0 % MwSt.) ct/kg 48.8
Milcherlös (inkl. 13.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 2933.4
€/Kuh u. Jahr
2933.4
Mehr Info Weniger Info Kälbererlös (inkl. 13.0 % MwSt.)
Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr
    männliche Kälber weibliche Kälber
Kälberpreise netto Hilfe Die gewichteten Preise für weibliche Kälber errechnen sich zu 66 % aus Zuchtkälberpreisen und 34 % aus Nutzkälberpreisen. €/kg LG netto
Gewicht Kalb Hilfe Quelle: EZG-Salzburg kg/Kalb
abzüglich Marktgebühren €/Kalb
MwSt. (13.0 %) €/Kalb 39.3 37.2
Erlös je verkauftes Kalb €/Kalb 341.7 323.7
verkaufte Kälber je Kuh und Jahr Kälber je Kuh und Jahr 0.87
Geschlechterverhältnis % 50.0
Erlös Kälberverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 289.4
€/Kuh u. Jahr
289.4
Mehr Info Weniger Info Altkuherlös (inkl. 13.0 % MwSt.)
Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr
Schlachtkuhpreis netto €/kg SG
Gewicht Schlachtkuh kg SG/Kuh
abzüglich Vermarktungskosten €/Kuh
MwSt. (13.0 %) €/Kuh 143.2
Erlös je Schlachtkuh €/Kuh 1245.0
Abgangsquote % 26.7
Keine Veterinärfreigabe %
Erlös Altkuhverkauf je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 323.8

Der anteilige Altkuherlös ergibt sich bei gleichbleibend großen Herden aus der durchschnittlichen Abgangsquote.

€/Kuh u. Jahr
323.8

Deckungsbeitragsberechnung je Kuh und Jahr

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Marktleistung (inkl. MwSt.)
Marktleistung Milch-, Kälber- u. Altkuhverkauf
Milcherlös €/Kuh u. Jahr 2933.4
Kälbererlös €/Kuh u. Jahr 289.4
Altkuherlös €/Kuh u. Jahr 323.8
Marktleistung €/Kuh u. Jahr 3546.6
€/Kuh u. Jahr
3546.6
Mehr Info Weniger Info Wirtschaftsdünger (inkl. MwSt.)

Betriebsindividuelle Wirtschaftsdüngerbewertung: €/Kuh u. Jahr

Allgemeiner Berechnungsansatz (wird verwendet, wenn keine betriebsspezifische Info vorliegt)

Datengrundlage: Richtlinien für Sachgerechte Düngung

Art des Wirtschaftsdüngers: Gülle Tiefstreumist Festmist/Jauche
Hangneigung: 0-25 % 25-35 % 35-50 %

Kalkulation des Düngerwerts frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.)
    N P2O5 K2O
Nährstoffgehalte Festmist bei der Ausbringung (25 % TS) kg/t
Nährstoffgehalte Jauche bei der Ausbringung (2.5 % TS) kg/m3
Festmistanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert t/Kuh u. Jahr
Jaucheanfall Hilfe Obige Werte bzw. bei Bereichen der Mittelwert m3/Kuh u. Jahr
Nährstoffmengen bei der Ausbringung kg/Kuh u. Jahr 57.8 31.3 123.3
Hiervon nutzbar (Gülle/Mist) Hilfe Der hier zugrunde gelegte nutzbare Anteil entspricht der Wirksamkeit im ersten Jahr der Ausbringung. Bei regelmäßiger Anwendung kann der nutzbare Anteil im Optimalfall bis zu 100% über mehrere Jahre betragen. %
Hiervon nutzbar (Jauche) %
Reinnährstoffkosten (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Datengrundlage: Österreichische Reinnährstoffkosten (Details siehe Modul "Dünger" bei den Pflanzenbauverfahren).

Der Wert des Wirtschaftsdüngers ergibt sich aus den Mengen an Nährstoffen, die nicht als Mineraldünger zugekauft werden müssen.
€/kg
Düngerwert je Kuh und Jahr (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 346.51
 
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger flüssig (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Eigenmechanisierung
Datengrundlagen: BLT Wieselburg, ÖKL, eigene Berechnungen
€/m3
Transport-/Ausbringkosten Wirtschaftsdünger fest (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Vorbelegung: Eigenmechanisierung
Datengrundlagen: BLT Wieselburg, ÖKL, eigene Berechnungen
€/t
Transport-/Ausbringkosten je Kuh und Jahr (inkl. 20.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 39.83
 
Wert des Wirtschaftsdüngers frei Feld je Kuh und Jahr (inkl. MwSt.) €/Kuh u. Jahr 306.68
 
Für diese Art des Wirtschaftsdüngers notwendige Einstreumenge Hilfe Mittelwert der oben angegebenen Bereiche dt/Kuh u. Jahr 15.0

€/Kuh u. Jahr
306.68
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 13.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an.

Falls im Einzelfall marktfähige Leistungen entstehen, die noch nicht berücksichtigt wurden, können sie hier angegeben werden.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:
  Marktleistung
+ Wirtschaftsdünger
+ Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen
€/Kuh u. Jahr
3853.28

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Bestandsergänzung (inkl. 13.0 % MwSt.)
Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr
Kalbinpreis netto Hilfe
Nettopreise von Kalbinnen nach Rassen im Betrachtungszeitraum
Rasse € je Stück
Fleckvieh   1306
Braunvieh   1263
Grauvieh   1280
Pinzgauer   1256
Holstein Friesain   1266
Quelle: ALFIS, eigene Berechnungen
Die voreingestellten Preise für Nutz- und Zuchtkalbinnen werden zu 85 % aus Nutzkalbinnenpreis und 15 % aus Zuchtkalbinnenpreis gewichtet. Für Zuchtkalbinnen stehen unterschiedliche Preise nach Rassen zur Verfügung.
€/Kalbin
zuzüglich Vermarktungskosten €/Kalbin
zuzüglich MwSt.: 13.0 % €/Kalbin 169.8
Zukaufspreis Kalbin €/Kalbin 1476.2
Abgangsquote % 26.7
Kosten der Bestandsergänzung je Kuh und Jahr €/Kuh und Jahr 394.1
€/Kuh u. Jahr
394.1
Mehr Info Weniger Info Kälberaufzucht (inkl. 13.0 % MwSt.)

Aufzuchtmethode: Absetzalter Wochen Hilfe Durchschnittliches Absetzalter bzw. Verkaufsalter der weiblichen und männlichen Kälber. Bei unterschiedlichem Alter weiblicher und männlicher Kälber (Bsp. Verkauf von männlichen Kälbern nach 2 Wochen, Absetzen der weiblichen Kälber mit 8 Wochen) bitte hier durchschnittliche Aufzuchtdauer bis zum Erreichen der Marktreife angeben.

Futtereinsatz und Futterkosten in der Kälberaufzucht
Fütte­rungs­ab­schnitt kg je Tier u. Tag
Futtermittelpreise €/kg
(inkl. 13.0 % MwSt.)
Milchaustauscher (MAT)
Kälberstarter
Kälberkraftfutter







Futterkosten Aufzuchtperiode
MAT 0.00
Kälberstarter 0.00
Kälberkraftfu 11.70
Summe 11.70

Voll­milch MAT Kälber-
starter
Kälber-
kraft­futter
1.Wo.
2.Wo.
3.Wo.
4.Wo.
5.Wo.
6.Wo.
7.Wo.
8.Wo. --- --- --- ---
9.Wo. --- --- --- ---
10.Wo. --- --- --- ---
11.Wo. --- --- --- ---
12.Wo. --- --- --- ---
13.Wo. --- --- --- ---
14.Wo. --- --- --- ---
15.Wo. --- --- --- ---
16.Wo. --- --- --- ---
insg. je Kalb: 364.0 0.0 0.0 25.9
Kälber je Kuh und Jahr 0.87
kg je Kuh und Jahr: 316.7 0.0 0.0 22.5

Die Kälberaufzuchtkosten werden vor allem von der Aufzuchtmethode, der Aufzuchtdauer und den Futtermittelpreisen bestimmt.

Für die Deckungsbeitragsrechnung der Milchkuh werden üblicherweise nicht die Aufzuchtkosten der gesamten Tränkeperiode verrechnet, sondern nur die Ausgaben bis zum orts- und marktüblichen Verkaufsalter. Dies gilt auch für die Tiere, die im Betrieb verbleiben.

Die Preise für Milchaustauscher (MAT), Kälberstarter und Kälberaufzuchtfutter sind Zukaufspreise. Abweichungen vom vorgeschlagenen Tränkeplan (Bsp. Frühentwöhnung) bzw. dem Kraftfuttereinsatz sind einzelbetrieblich anzupassen. Die sonstigen variablen Kosten der Aufzucht sind in den jeweiligen Kostenblöcken der Milchkuh miteingeschlossen.

Bewertung der Vollmilch

Die Kosten der Vollmilch bleiben hier in der Kälberaufzucht außen vor, da auch in den Leistungen nur die verkaufte Milch bewertet wurde. Die vertränkte Vollmilch verringert die verkaufte Milch und damit die Leistungen.

Für einen Vergleich unterschiedlicher Aufzuchtmethoden ist eine Bewertung der Vollmilch dennoch sinnvoll. Zu diesem Zweck dient folgende Tabelle:

Verfütterte Vollmilch lt. Tränkeplan Hilfe Die Menge an Vollmilch je Kalb wird beim Bezug auf die Kuh mit dem Faktor Kälber/Kuh u. Jahr umgerechnet. kg/Kuh u. Jahr 316.7
Substitutionswert Vollmilch Hilfe

Für Vollmilch ist der sogenannte Substitutionswert oder, wenn höher, die variablen Produktionskosten je kg Milch anzugeben.

Der Substitutionswert entspricht im Vorschlag dem Preis für Milchaustauscher geteilt durch die Menge Milch, die durch ein kg Milchaustauscher verdrängt werden kann.

Bsp. 2,1 €/kg MAT / 7 kg Tränkemilch/kg MAT -> 30 ct/kg Substitutionswert

ct/kg
Vollmilchwert €/Kuh u. Jahr 0.00
Futtermittelkosten Kälberaufzucht ohne Vollmilch €/Kuh u. Jahr 11.70
Futtermittelkosten Kälberaufzucht mit Vollmilch €/Kuh u. Jahr 11.70
€/Kuh u. Jahr
12
Mehr Info Weniger Info Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter (inkl. MwSt.)
1. Berechnung des Energiebedarfs insgesamt
Erhaltung: 39.6 MJ NEL/Tag * 365.25 Tage Hilfe Berechnungsformel:
Lebendgewicht 0.75 * 293 kJ NEL * 365.25 Tage

Der Erhaltungsbedarf ist der Energiebedarf für die Körperfunktionen und die Wärmeregulation. Er hängt maßgeblich vom Gewicht der Tiere ab und steigt von rd. 38 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 650 kg bis auf 42 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 750 kg Gewicht.

Quelle: LfL Info Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, 32. Auflage 2010
MJ NEL/Jahr
Vorbereitung:   MJ NEL/Jahr
Leistung: 6388 kg Milch * 3.2 MJNEL 20442 MJ NEL/Jahr
Gesamtenergiebedarf je Kuh u. Jahr 35606 MJ NEL/Jahr

Der Gesamtfuttereinsatz muss den Erhaltungsbedarf, den zusätzlichen Energiebedarf während der Trockenstehperiode bzw. der Vorbereitungsfütterung (Heranwachsen des Kalbes) sowie den Leistungsbedarf abdecken.

  • Der Erhaltungsbedarf ist der Energiebedarf für die Körperfunktionen und die Wärmeregulation. Er hängt maßgeblich vom Gewicht der Tiere ab und steigt von rd. 38 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 650 kg bis auf 42 MJ NEL/Tag bei Tieren mit 750 kg Gewicht.
  • Für die Vorbereitungsfütterung in der Trockenstehperiode werden zusätzlich 700 MJ NEL/Jahr veranschlagt.
  • Für den Leistungsbedarf (Milchleistung) sind je nach Fettgehalt der Milch 3,1 bis 3,5 MJ NEL/kg Milch anzusetzen (bei 3,5 bis 4,5 % Fett).
Quelle der Richtwerte: LfL Info Gruber Tabelle zur Fütterung der Milchkühe, 32. Auflage 2010, Vorschlagswerte für Kuh mit 650 kg Gewicht und 4,0 % Fettgehalt in der Milch

2. Berechnung der Grundfutterleistung Hilfe

Definition Grundfutter: Alle Ganzpflanzenprodukte (frisch, siliert und natürlich getrocknet) sowie Cobs und Stroh. Grundfutter zeichnen sich durch eine hohe Strukturwirksamkeit aus. Bei Grundfutter-Zukauf (frisch) sind Silierverluste in Ansatz zu bringen (bei Gras 15 %, bei Mais 10 % jeweils auf die Trockenmasse bezogen, Quelle: Arbeitskreis Futter und Fütterung der DLG).

Grundfutterqualität Grundfutteraufnahme GF-Energie GF-Leistung
  MJ NEL/kg TM   kg TM/Tag dt TM/Jahr MJ NEL/Kuh u. Jahr kg Milch/Kuh u. Jahr
Hilfe

Zur Bestimmung der Grundfutterqualität sind zum einen die Grundfutterzusammensetzung (z. B. hoher oder niedriger Anteil an energiereichen Grundfutterkomponenten) und zum anderen die Futterqualität (z. B. Erntezeitpunkt, Witterungsverhältnisse bei der Ernte, Gärung) zu betrachten.
Auswahlmöglichkeiten zur Grundfutterqualität dienen der Annäherung an die tatsächliche Energiedichte der Grundfutterration in MJ NEL je kg Trockenmasse.

5.9 13.5 49.31 29093 4353
  • Der Erhaltungsbedarf wird komplett über das Grundfutter abgedeckt.
  • Der darüberhinausgehende Nährstoffgehalt des Grundfutters steht zur Leistungsbildung zur Verfügung. Der verbleibende noch ungedeckte Nährstoffbedarf muss mit Saft- und Kraftfutter abgedeckt werden.
  • Entscheidend ist die Qualität des Grundfutters (Nährstoffdichte, Schmackhaftigkeit), die Futtervorlage und die Genetik der Tiere.
  • Bei zunehmenden Anteilen von Kraftfutter in der Ration ist eine mögliche Grundfutterverdrängung zu berücksichtigen.

3. Saftfutterkosten Hilfe

Definition Saftfutter: Teile von Pflanzen bzw. Verarbeitungsprodukte mit einem TM-Gehalt < 55 %: Rüben, Wurzeln, Knollen, Maisnebenprodukte, Biertreber, Pressschnitzel, Zitrus- und Apfeltrester, Schlempen, LKS, Molke, Magermilch, Vollmilch u. a. Saftfuttermittel liegen im Strukturwert zwischen Kraft- und Grundfutter.

Bei der Mengenerfassung müssen die Verluste bei der Silierung von Pressschnitzel, Pülpe und Biertreber berücksichtigt werden, und zwar entweder auf Trockenmassebasis (generell 10 %) oder auf Frischmassebasis (Sickersaft- und Trockenmasseverluste) bei Biertreber 20 %, bei Pülpe 15 % (bei Sickersaftfbildung) und bei Pressschnitzel 10 % (Quelle: Arbeitskreis Futter und Fütterung der DLG).

verfütterte Menge Saftfutter je Kuh und Jahr Hilfe 1 kg/Kuh und Tag bei 305 Laktationstagen sind 3,05 dt/Kuh und Jahr (bitte Verluste berücksichtigen) dt FM/Kuh u. Jahr
Kosten je dt Saftfutter (inkl. 13.0 % MwSt.) €/dt FM
Kosten Saftfutter je Kuh und Jahr 0.0 €/Kuh u. Jahr
Trockenmassegehalt Saftfutter Hilfe Trockenmassegehalte (% TM): Schlempen: 6-8; Biertrebersilage: 20-25; Pressschnitzel siliert 20; Futterrübe: 11-13; Zuckerrübenschnitzel 20-23 %
Energiegehalt je kg Saftfutter Hilfe Beispielhafte Energiegehalte in MJ NEL/kg TM: Schlempen: 7.5 (Kartoffel) - 8.5 (Mais); Biertrebersilage: 6.7; Pressschnitzel siliert 7.4; Futterrübe: 7.4 MJ NEL/kg TM
Energie aus Saftfutter für Milchbildung 0.0 MJ NEL/Kuh u. Jahr
Saftfutterleistung bei 3.2 MJ NEL/kg Milch 0 kg Milch/Kuh u. Jahr

4. Berechnung der Kosten für Kraftfutter
Futtermittel Anteil in % MJ NEL/kg TM €/dt FM Mwst.-
Satz
Biomilchleistungsfutter energiereich Hilfe Anteil des Biomilchleistungsfutter energiereich in der Ration wird so berechnet, dass in Summe 100 % ergibt 80.0 7.1 13.0 %
Biomilchleistungsfutter eiweißreich 7.2 13.0 %
Sojakuchen 8.4 13.0 %
Futtergerste 8.14 13.0 %
0.0 10.0 %
0.0 13.0 %
Summe Kraftfutter 47.93  

5. Berechnung des Kraftfutterbedarfs
Die erforderliche Kraftfuttermenge wird berechnet aus
der Gesamt-Milchleistung von 6388 kg/Kuh u. Jahr
abzüglich der Grundfutterleistung von 4353 kg/Kuh u. Jahr
abzüglich der Saftfutterleistung von 0 kg/Kuh u. Jahr
verbleibende Milchleistung aus Kraftfutter 2035 kg/Kuh u. Jahr
geteilt durch die Kraftfuttereffizienz von 1.4 - 1.7 kg Milch je kg eingesetztem Kraftfutter 1.5 kg/kg
Somit ergibt sich ein Kraftfutterbedarf von dt/Kuh u. Jahr
Kraftfutterpreis (inkl. MwSt.) von 47.93 €/dt
betragen die Kraftfutterkosten 650.4 €/Kuh u. Jahr

6. Mineralfutter
Mineralfutterkosten (inkl. 13.0 % MwSt.) von €/Kuh u. Jahr

€/Kuh u. Jahr
685
Mehr Info Weniger Info Tierarzt, Medikamente, Hygiene (inkl. 20.0 % MwSt.)
Vorgegebener Wert entspricht dem Durchschnittswert der Arbeitskreisbetriebe 2011
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Besamung (inkl. 13.0 % MwSt.)
Die Kosten der Besamung liegen je nach Rasse im Bereich von 25 € bis 45 €/Tier. Im Einzelfall wirken sich die Kosten eventuell erforderlicher Mehrfachbesamungen aus.
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Einstreu (inkl. 13.0 % MwSt.)
Einstreumenge Hilfe Vorbelegung siehe Modul Wirtschaftsdünger dt / Kuh u. Jahr
Preis Einstreu Hilfe

Vorbelegung: Der Preis für Weizenstroh von 8.49 €/dt (siehe Verfahren Winterweizen) plus ein Transportzuschlag in der Höhe von 3.39 €/dt

(inkl. 13.0 % MwSt.)
€/dt
Einstreukosten (inkl. 13.0 % MwSt.) €/Kuh u. Jahr 178.2
€/Kuh u. Jahr
178.2
Mehr Info Weniger Info Wasser, Energie (inkl. MwSt.)

Die Energiekosten beinhalten die Aufwendungen für den Stall (u.a. Licht, Technik, Milchgewinnung und -kühlung) und sind stark abhängig vom Stallsystem, Haltungsverfahren und der Technisierung (Bsp. Wärmerückgewinnung). Größenordnung für den Energiebedarf: 250- 600 kWh/Kuh u. Jahr.

Die Wasserkosten (Brauchwasser, Tiertränke) werden v.a. von den betriebsindividuellen Wassergebühren beeinflusst, der Wasserbedarf je Kuh und Jahr beläuft sich auf rd. 25 - 40 m3 je Kuh u. Jahr.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten Stall (inkl. 20.0 % MwSt.)

In dieser Kostenposition sind folgende Aufwendungen enthalten:

  • Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung von Aufstallungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Futtervorlagetechnik, Melktechnik, Milchkühlung und -lagerung, Entmistungstechnik
  • Variable Kosten der Futtervorlage (u.a. Futtermischwagen)
Je nach Futtervorlage und Technikausstattung des Betriebs ist der Wert anzupassen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte

Aushilfs-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Aushilfs-Arbeitskräfte-Kosten
Gesamt-AKh-Bedarf je Kuh und Jahr Hilfe Siehe "Grundlegende Angaben" bzw. "Kennwerte des Produktionsverfahrens" AKh/Kuh u. Jahr 73.0
Einsatz von Aushilfs-Arbeitskräften AKh/Kuh u. Jahr
Entlohnung €/AKh
Lohnkosten Aushilfs-Arbeitskräfte €/Kuh u. Jahr 0.0
€/Kuh u. Jahr
0.0
Mehr Info Weniger Info Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.) (inkl. 20.0 % MwSt.)
Zum Beispiel Klauenpflegedienst
€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Gebühren, Beiträge (Tierversicherung, Spezialberatung usw.) (inkl. 20.0 % MwSt.)

In dieser Position sind enthalten:

  • Beitrag Tierversicherung:
    9,90 - 18,70 € je GVE und Jahr (Quelle: Österreichische Hagelversicherung)
  • Milchleistungskontrolle:
    21 - 25 €/Kuh u. Jahr (Quelle: LKV Salzburg)
  • Mitgliedschaft Rinderzuchtverband:
    7 €/Kuh u. Jahr (Quelle: Rinderzuchtverband Salzburg)
  • Gebühren für Spezialberatungen (Arbeitskreis Milch, Fütterungs- und Melktechnikberatungen u.ä.)

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. MwSt.)
Falls im Einzelfall variable Kosten auftreten, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden, können Sie diese hier eintragen.

€/Kuh u. Jahr
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten ohne GF (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Kosten der Bestandsergänzung
+ Kälberaufzucht
+ Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter
+ Besamungskosten
+ Tierarzt, Medikamente, Hygiene
+ Einstreu
+ Wasser, Energie
+ Variable Maschinenkosten Stall
+ Lohnkosten für Aushilfs-Arbeitskräfte
+ Lohnarbeit und Dienstleistungen (Klauenpflege usw.)
+ Gebühren, Beiträge (Tierversicherung, Spezialberatung usw.)
+ Sonstige variable Kosten

=Summe der variablen Kosten

€/Kuh u. Jahr
1566.0

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag ohne GF (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag ohne GF
- Variable Grundfutterkosten (GF)
= Deckungsbeitrag mit GF

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

Das eingesetzte Grundfutter wird hier noch nicht berücksichtigt.

Der DB ohne GF wird vor allem in Planungsrechnungen verwendet, wenn der Betriebszweig Futterbau als eigenes Verfahren berechnet wird.

€/Kuh u. Jahr
2287.3

Mehr Info Weniger Info Variable Grundfutterkosten (GF) (inkl. 13.0 % MwSt.)
Berechnung Preis der Grundfuttermischung
Futterkomponenten %-Anteil
der Ration
bezogen
auf TM 1)
%
entspricht
kg FM/Kuh
und Tag
Futteraufnahme
Hilfe Die jährliche Grundfutteraufnahme in dt TM wird im Modul "Kraft- und Saftfutter, Mineralfutter" festgelegt
Var. Kosten
Komponente
Hilfe Die Vorbelegungswerte entsprechen den variablen Kosten, die in den jeweiligen DB-Futterbauverfahren in der Startsituation errechnet werden.
Bitte beachten Sie: Betriebsindividuelle Berechnungen in den Futterbauverfahren werden nicht automatisch hierher übernommen, sondern müssen per Hand übertragen werden!
€/dt TM
Gesamtkosten
€/Kuh u. Jahr
kg TM/Kuh u. Tag dt TM/Kuh u. Jahr
Grassilage 60.0 23.14 8.1 29.59 441.19
Heu 3.93 3.38 12.33 187.05
Weide 11.28 2.03 7.4 84.29
Maissilage 0.0 0.0 0.0 0.0
0.0 0.0 0.0 0.0
0.0 0.0 0.0 0.0
Gesamt 100   13.5 49.31   712.4
1) Der Anteil der Grassilage in der Mischung wird immer so berechnet, dass sich in Summe 100 % ergeben. Dieser Wert darf nicht negativ sein!

Die variablen Grundfutterkosten umfassen die laufenden Kosten der Produktion (u.a. Düngung, Pflanzenschutz, Energie, Lohnarbeit) ohne Festkosten und ohne kalkulatorische Faktorkosten für Arbeit (Lohnansatz), Zinsansatz für Kapital sowie Pachtansatz. Ebenso sind Prämien bzw. Flächenzahlungen (Agrarumweltprogramme, Betriebsprämie, Ausgleichszulage) nicht berücksichtigt.

Die hier vorgeschlagenen Werte werden aus den jeweiligen Deckungsbeiträge der Einzelverfahren Grassilage, Maissilage und Heu übernommen. Je nach Ration sind die Mengenanteile veränderbar bzw. andere Komponenten zu ergänzen.

€/Kuh u. Jahr
712
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag mit GF (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag ohne GF
- Variable Grundfutterkosten (GF)
= Deckungsbeitrag mit GF

Hier werden die Grundfutterkosten berücksichtigt. Dabei wird das Verfahren Futterbau nicht mehr als eigenständiger Betriebszweig betrachtet, sondern dem tierischen Verfahren direkt zugeordnet.

€/Kuh u. Jahr
1574.9

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Hier können Sie sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien erfassen.

Sonstige Leistungen €/Kuh u. Jahr
Prämien €/Kuh u. Jahr
Summe €/Kuh u. Jahr 0.0
€/Kuh u. Jahr
0.0

     Deckungsbeitrag ohne GF inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
2287.3
     Deckungsbeitrag mit GF inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/Kuh u. Jahr
1574.9

Weitere Erfolgskennzahlen des Verfahrens
     Deckungsbeitrag ohne GF inkl. sonst. Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
35.81
     Deckungsbeitrag mit GF inkl. sonst. Leistungen/Prämien je kg erzeugter Milch (inkl. MwSt.)
ct/kg
24.65
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Stallplätze, Arbeit, Umlaufkapital, Fläche)

Stallplätze: 1 Stallplatz für 365.25 Tage / Kuh u. Jahr

Arbeit: 73.0 AKh / Kuh u. Jahr

Umlaufkapital: 980 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten ohne Grundfutter die Hälfte angenommen.

Umlaufkapital mit Grundfutter: 1336 € / Kuh u. Jahr Hilfe Als durchschnittlich gebundenes Umlaufkapital werden die kompletten Bestandsergänzungskosten und von den restlichen variablen Kosten und den variablen Grundfutterkosten die Hälfte angenommen.

Grundfutterfläche: 0.3 – 1.0 ha / Kuh (ohne Nachzucht) Hilfe Der Flächenbedarf hängt stark von Futterration, Futteraufnahme sowie den Erträgen und Qualitäten der Grundfutterflächen ab.

GF-Energie/Kuh u. Jahr: 29093 MJ NEL entspricht 48488 MJ ME

Gesamtenergiebedarf/Kuh und Jahr: 35606 MJ NEL entspricht 59343 MJ ME





Bundesanstalt für Agrarwirtschaft - DI Martin Brückler, DI Gerhard Gahleitner, Mag. Karin Heinschink PhD, Ing. Dipl-Päd. Siegbert Linder,
Richard Maria BSc., Thomas Skidmore BSc. und externe FachexpertInnen
1030 Wien, Marxergasse 2
Tel.: 01 877 36 51-637496