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Deckungsbeiträge - Übersicht

AWI-Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten - Bio-Grassilage Hangneigung 25-35%

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  • Mit Hilfe der Schaltflächen Mehr Info und Weniger Info können Sie zum jeweiligen Thema weitere Info ein- bzw. ausblenden.
  • Die Eingabefelder sind mit österreichischen Durchschnittswerten vorbelegt. Diese Werte können Sie mit betriebseigenen Daten überschreiben. Achten Sie bei jeder Eingabe auf die jeweilige Einheit (z.B. 1dt = 100kg)!
  • Unten stehende Zahlenwerte können zur besseren Vergleichbarkeit verschiedener Verfahren oder unterschiedlicher Szenarien eines Verfahrens auf eine gemeinsame Vergleichsseite übertragen werden. Diese Daten stehen Ihnen bis zum Verlassen der Anwendung "Deckungsbeiträge und Kalkulationsdaten" zur Verfügung.
  • Zu beachten: Bei Arbeitspausen über einer Stunde gehen die bisher gespeicherten Daten verloren!
  • Detailinformationen zu den jeweiligen Punkten erhalten Sie, wenn Sie mit der Maus über das Fragezeichen-Symbol Hilfe An diesen Stellen können Sie sich weitere Erläuterungen anzeigen lassen. fahren.
Mehr Info Weniger Info Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren
Zielsetzung der Produktion
Erzeugung Verwertungsform Produkt Hilfe

Produkt Produkt sichtbar bei Maßgeblicher Ertrag Zusätzliche Kostenpositionen gegenüber dem vorhergehenden Produkt
Feldbestand zur Ernte Verkauf Trocken- und Frischmasseertrag Anwelkgut nach Feldverlusten  
Anwelkgut im Silo Verkauf Trocken- und Frischmasseertrag Anwelkgut nach Feldverlusten Siliermittel
Ernte
Anwelkgut Transport (Feld-Silo)
Anwelkgut einlagern/festfahren
Silage zur Entnahme eig. Betrieb und Verkauf Trocken- und Frischmasseertrag Silage nach Feld- und Lagerverlusten Silounterhalt
Lagerraum
Miete/Pacht für Lagerraum
Silage frei Fermenter eig. Betrieb und Verkauf Substrat Trocken- und Frischmasseertrag Silage nach Feld- und Lagerverlusten Grassilage auslagern
Grassilage Transport (Silo-Fermenter)

Ernteparameter
Ernteverfahren Schnittzeitpunkt Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich auf die Vorbelegung der Schnitthäufigkeit (und damit auf den Ertrag) sowie auf den Energiegehalt, den Rohproteingehalt und die Methanausbeute aus.

Gräserstadium beim 1. Schnitt Folge-
aufwuchs nach ...
Energiegehalt Roh-
protein-
gehalt
Methan-
ausbeute geschätzt
MJ NEL je kg TM MJ ME je kg TM g XP je kg TM m3n CH4 je kg TM
Beginn Rispenschieben < 6 Wochen (optimal) 6,01 10,07 168 0.29
volles Rispenschieben 6-8 Wochen 5,89 9,89 163,8 0,28
Beginn Blüte 9-10 Wochen (überständig) 5,63 9,52 153,6 0,27
Ende Blüte > 10 Wochen 5,41 9,21 144,9 0,24

Quellen: Resch, R.; et al. Futterwerttabellen 2006 für das Grundfutter im Alpenraum; LfL-ILB Anwendung Biogasausbeuten verschiedener Substrate; LfL-IAB; eigene Berechnungen

Ertragsparameter
Standort Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich über die Vorbelegung der Schnitthäufigkeit und über die Ertragsfaktoren (siehe Modul "Trockenmasseertrag Anwelkgut") auf den Ertrag aus.

Standort Wasserversorgung Bodenqualität Pflanzenbestand
sehr günstig, wenn ... Niederschläge > 1000 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt tiefgründig, sehr humusreich, keine Bodenverdichtungen hoher Anteil an Weidelgras und Wiesenrispe; dichte Grasnarben
günstig, wenn ... Niederschläge 1000-800 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt und/oder Grundwasseranschluß tiefgründig, humusreich, keine Bodenverdichtungen deutlicher Anteil an Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Glatthafer; dichte Grasnarben
weniger günstig, wenn ... Niederschläge < 800 mm im Jahr und kein Grundwasseranschluß oder regelmäßige Trockenperioden April - September oder Staunässe flachgründig-sandig oder deutliche Bodenverdichtungen (Fahrspuren, Pfützenbildung) Anteil an unerwünschten Arten > 20% (Gemeine Ripse, Ampfer, Hahnenfußarten) oder lückige Grasnarben (>20%)

Quelle: LfL-IAB

Düngung ausgeglichen Düngung (stark) unterbilanziert Hilfe

Diese Einstellung wirkt sich über die Ertragsfaktoren (siehe Modul "Trockenmasseertrag Anwelkgut") auf den Ertrag aus.

Von einer (stark) unterbilanzierten Düngung ist auszugehen, wenn:
bei 1-2 Nutzungen langjährig keine Düngung und geringe P/K-Versorgung der Böden
bei 3-6 Nutzungen keine Mineraldüngung und Anzahl Güllegaben < Anzahl Nutzungen

Quelle: LfL-IAB

Schnitthäufigkeit
Verfahrensparameter
Betrachtungszeitraum Hilfe Der Betrachtungszeitraum sollte sich an der Fragestellung orientieren. So wird man sich beispielsweise am laufenden Erntejahr orientieren, um das betriebswirtschaftliche Ergebnis bereits vor der Ernte abzuschätzen. Für eine längerfristige Betriebsplanung wird man dagegen eher auf mehrjährige Durchschnitte zurückgreifen.

Die Planungsvariante entspricht momentan dem Betrachtungszeitraum Fünf Jahre.

Schlaggröße Hilfe Die Wahl der Schlaggröße wirkt sich auf den erforderlichen Arbeitszeitbedarf und die Maschinenkosten aus. Feldarbeits-AKh/ha: Hilfe

Für den angesetzten Feldarbeitszeitbedarf wird von einer der Schlaggröße abhängigen durchschnittlichen Feld-Hof-Entfernung sowie einer Mechanisierung wie in der Vorbelegung (siehe "Variable Maschinenkosten") ausgegangen (Datengrundlage: BLT-Wieselburg).
Bitte beachten Sie, dass bei einer Änderung der Arbeitsgänge (insbesondere beim Wechsel zu überbetrieblicher Arbeitserledigung) die Feldarbeits-AKh nicht automatisch angepasst werden und entsprechend individuell zu korrigieren sind. In der Vorbelegung berücksichtigt wird jedoch, ob das gewählte Produkt die Ernte mit umfasst oder nicht.

Die Feldarbeits-AKh/ha errechnen sich aus der Summe der Stunden für die jeweilige maschinelle Tätigkeit inklusive An- und Abfahrt. Zusätzliche Rüst- und Wartungszeiten sowie Arbeitsaufwand für Bestandeskontrolle, Betriebsmitteleinkauf, etc. bleiben hier unberücksichtigt.

Kommentar Hilfe

Sie können für diese Berechnung einen Kommentar vergeben, wie z.B. "Deckungsbeitrag mit optimistischer Annahme Marktpreisentwicklung".

Wenn Sie diese Berechnung dann später anderen Berechnungen gegenüberstellen können Sie dadurch diese leichter unterscheiden.

Anzeige der Leistung-/Kostenpositionen als
inkl. MwSt. = Einstellung für umsatzsteuerpauschalierte Betriebe
ohne MwSt. = Einstellung für nicht umsatzsteuerpauschalierte Betriebe

Ein Wechsel zwischen Brutto- und Nettowerten wirkt sich grundsätzlich auf alle Leistungs- und Kostenpositionen aus.

Unabhängig vom Betrachtungszeitraum wird mit aktuellen Mehrwertsteuersätzen gerechnet.

Erträge und Preise
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Anwelkgut

= Trockenmasseertrag Feldbestand * (100% - Feldverluste)

Trockenmasseertrag Feldbestand dt TM/ha
Feldverluste %
Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 63.9

Erträge auf dem österreichischen Dauergrünland in Abhängigkeit von Standort, Nutzungshäufigkeit und Düngung

Grünlanderträge in dt TM/ha in Abhängigkeit der Nutzungshäufigkeit (ohne Berücksichtigung von Feld-, Lager- und sonstigen Verlusten)

Nutzungshäufigkeit Ertrag in dt TM/ha
1 Schnitt 28,1
2 Schnitte 60,2
3 Schnitte 69,5
4 Schnitte 78,9
5 Schnitte 75,5

In Abhängigkeit des Standortes und der Düngung werden darüber hinaus folgende Ertragsfaktoren angewandt:

Standort Hilfe

Standort Wasserversorgung Bodenqualität Pflanzenbestand
sehr günstig, wenn ... Niederschläge > 1000 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt tiefgründig, sehr humusreich, keine Bodenverdichtungen hoher Anteil an Weidelgras und Wiesenrispe; dichte Grasnarben
günstig, wenn ... Niederschläge 1000-800 mm im Jahr; gleichmäßig verteilt und/oder Grundwasseranschluß tiefgründig, humusreich, keine Bodenverdichtungen deutlicher Anteil an Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenfuchsschwanz, Knaulgras, Glatthafer; dichte Grasnarben
weniger günstig, wenn ... Niederschläge < 800 mm im Jahr und kein Grundwasseranschluß oder regelmäßige Trockenperioden April - September oder Staunässe flachgründig-sandig oder deutliche Bodenverdichtungen (Fahrspuren, Pfützenbildung) Anteil an unerwünschten Arten > 20% (Gemeine Ripse, Ampfer, Hahnenfußarten) oder lückige Grasnarben (>20%)

Quelle: LfL-IAB

Düngung Hilfe

Von einer (stark) unterbilanzierten Düngung ist auszugehen, wenn:
bei 1-2 Nutzungen langjährig keine Düngung und geringe P/K-Versorgung der Böden
bei 3-6 Nutzungen keine Mineraldüngung und Anzahl Güllegaben < Anzahl Nutzungen

Quelle: LfL-IAB

Nutzungen Ertragsfaktoren
sehr günstig ausgeglichen 1-4 1,227
5-6 1,123
unterbilanziert 1-4 1,11
5-6 1,06
günstig ausgeglichen 1-6 1,00
unterbilanziert 1-4 0,89
5-6 0,94
weniger günstig ausgeglichen 1-4 0,773
5-6 0,877
unterbilanziert 1-4 0,66
5-6 0,82

Quelle: LFZ Raumberg-Gumpenstein

dt TM/ha
63.9
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Anwelkgut

= Trockenmasseertrag Anwelkgut / Trockenmassegehalt Anwelkgut

Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 63.9
Trockenmassegehalt Anwelkgut % TM
Frischmasseertrag Anwelkgut dt FM/ha 182.6
dt FM/ha
182.6
Mehr Info Weniger Info Trockenmasseertrag Silage

= Trockenmasseertrag Anwelkgut * (100% - Lagerverluste)

Trockenmasseertrag Anwelkgut dt TM/ha 63.9
Lagerverluste %
Trockenmasseertrag Silage dt TM/ha 58.2
dt TM/ha
58.2
Mehr Info Weniger Info Frischmasseertrag Silage

= Trockenmasseertrag Silage / Trockenmassegehalt Silage

Trockenmasseertrag Silage dt TM/ha 58
Trockenmassegehalt Silage % TM
Frischmasseertrag Silage dt FM/ha 166
dt FM/ha
166
Mehr Info Weniger Info Energieertrag Silage

= Trockenmasseertrag Silage * Energiegehalt Silage

Trockenmasseertrag Silage dt TM/ha 58.2
Energiegehalt Silage Hilfe MJ NEL/kg TM
Energieertrag Silage MJ NEL/ha 34280
MJ NEL/ha
34280
Mehr Info Weniger Info Eiweissertrag Silage

= Trockenmasseertrag Silage * Rohproteingehalt Silage

Trockenmasseertrag Silage dt TM/ha 58.2
Rohproteingehalt Silage Hilfe g XP/kg TM
Eiweissertrag Silage kg XP/ha 953
kg XP/ha
953

Deckungsbeitragsberechnung

Leistungen
Mehr Info Weniger Info Sonstige marktfähige Leistungen (inkl. 13.0 % MwSt.)

Sonstige marktfähige Leistungen fallen bei diesem Produktionsverfahren üblicherweise nicht an.

Falls im Einzelfall marktfähige Leistungen entstehen, die noch nicht berücksichtigt wurden, können sie hier angegeben werden.

€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe Leistungen (inkl. MwSt.)

Die Summe der Leistungen wird folgendermaßen berechnet:

Sonstige marktfähige Leistungen
= Summe der Leistungen

€/ha
0.0

Variable Kosten
Mehr Info Weniger Info Saatgut (inkl. 13.0 % MwSt.)
Kalkulation der anteiligen jährlichen Saatgutkosten
  Menge
Saatgut
kg/ha
Saat alle
n Jahre Hilfe keine Nachsaat/Einsaat -> Eingabe 0 Jahre
anteilige jährl.
Saatgutmenge
kg/ha
Preis Saatgut
(inkl. 13.0 % MwSt.)
€/kg
anteilige jährl.
Saatgutkosten
(inkl. 13.0 % MwSt.)
€/ha
Nachsaat 5.0 28.7
Einsaat 0.0 0.0
Summe     5.0   28.7
€/ha
28.7
Mehr Info Weniger Info Dünger (nach Nährstoffbedarf) Hilfe Die mit dem Erntegut abgefahrenen Nährstoffe werden unabhängig von einer tatsächlich erfolgten Düngung mit Reinnährstoffkosten bewertet. Die Reinnährstoffkosten werden anhand von Preisen für Düngemittel berechnet, die im ökologischen Landbau zugelassen sind. Im Gegenzug wird der Wert von organischem Dünger im Tierhaltungsverfahren als "Güllewert" auf der Leistungsseite berücksichtigt. (inkl. 20.0 % MwSt.)

Hinweis: Werden organische Dünger eingesetzt, so müssen ggf. die Arbeitsgänge unter dem Punkt "Variable Maschinenkosten" sowie der Feldarbeitszeitbedarf ("Feldarbeits-AKh/ha") angepasst werden.

Berechnungsmethode
Düngung nach Nährstoffbedarf (Bedarf abhängig vom geernteten Ertrag abzüglich Feldverluste), Kostenansatz: Reinnährstoffkosten
Tatsächlich ausgebrachte Düngemittel (Typ, Ausbringmenge und Kosten: betriebsindividuell)

Nährstoffbedarf Grassilage in Abhängigkeit des Trockenmasseertrags ( 63.9 dt/ha ) und Nährstoffkosten
  Einheit Stickstoff
N
Phosphat
P2O5
Kali
K2O
  Nährstoffbedarf je dt Trockenmasseertrag 1) kg/dt
  Nährstoffbedarf je Hektar kg/ha 101 59 152
+ Sonstige Zuschläge Hilfe z. B. unvermeidbare N-Verluste kg/ha --- ---
- Stickstofflieferung durch Leguminosen und Boden2) kg/ha --- ---
= Nährstoffbedarf gesamt kg/ha 101 59 152
X Reinnährstoffkosten (inkl. 20.0 % MwSt.) €/kg
= Nährstoffkosten (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Die Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O berechnen sich aus dem Nährstoffbedarf multipliziert mit den Reinnährstoffkosten. €/ha 308.0 85.0 218.9
= Nährstoffkosten Summe (inkl. 20.0 % MwSt.) Hilfe Nährstoffkosten für N, P2O5 und K2O insgesamt (aus N-Bindung anderer Früchte, Mineral- und Wirtschaftsdünger) €/ha 611.9
1) Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der Richtlinie zur Sachgerechten Düngung (6. Auflage, 2006)
2) Die Berechnung des N- Bedarfs erfolgte auf Grundlage der Richtline SGD für gräserbetonte Bestände. Bei Beständen mit einem Kleeanteil von größer 30% kann eine zusätzliche Stickstofflieferung von 20 bis 30 kg N pro ha veranschlagt werden.
Dieses Eingabefeld dient auch als Puffer für N- Bedarfszahlen größer 210 kg pro ha. D. h. in der Vorbelegung wird der Nährstoffbedarf je Hektar so korrigiert, dass sich ein Nährstoffbedarf gesamt von maximal 210 kg N ergibt (entspricht der Obergrenze laut Wasserrechtsgesetz. Liegt eine Ausnahmebewilligung vor bzw. wird über 210 kg Stickstoff ausgebracht, so sind diese Werte entsprechend zu korrigieren.

€/ha
611.9
Mehr Info Weniger Info Pflanzenbehandlungsmittel (inkl. 20.0 % MwSt.)
Kosten für Präparate, Pflanzenstärkungsmittel, Pflanzenschutzmittel oder Nützlinge
Pflanzenbehandlungskosten (inkl. 20.0 % MwSt.) €/ha
Behandlung alle Jahre 1)
anteilige jährliche Pflanzenbehandlungskosten (inkl. 20.0 % MwSt.) €/ha 7.4
1) keine Pflanzenbehandlung -> Eingabe 0 Jahre
€/ha
7.4
Mehr Info Weniger Info Siliermittel (inkl. 20.0 % MwSt.)
Kosten für Bakterien, Enzyme, Säuren oder sonstige Hilfsmittel zur Verbesserung der Silagequalität (DLG-Siliermittelliste).
€/ha
Mehr Info Weniger Info Silounterhalt (inkl. 20.0 % MwSt.)
Kalkulation der Silounterhalts-Kosten
Eingelagerter Ertrag: 182.6 dt FM/ha
Raumgewicht dt FM/m3
Lagerraumbedarf m3/ha 31.2
var. Kosten (Folie, Anstrich, etc.) (inkl. 20.0 % MwSt.) €/m3
Kosten Silounterhalt (inkl. 20.0 % MwSt.) €/ha 20.3
Quellen: KTBL
€/ha
20.3
Mehr Info Weniger Info Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU (inkl. MwSt.) Hilfe

Legt die Standardvorgaben für die Arbeitsgänge fest.

(Die vorgegebenen Arbeitsgänge und Werte variieren je nach Auswahl)

Berechnungsgrundlagen: Dieselpreis Hilfe Vorgabewerte ohne Berücksichtigung einer etwaigen Agrardieselvergütung €/l (inkl. 20.0 % MwSt.) ,
Schlaggröße 2.0 ha (siehe "Grundlegende Angaben")

Arbeitsgang Eigen­mechanisierung inkl. Traktor
(inkl. 20.0 % MwSt.)
Maschinenring / Lohnunt.
(inkl. MwSt.)
Gesamt-
kosten in €/ha
(inkl. MwSt.)
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
Anzahl Durchgänge bzw. Entfernung Kosten in €/ha
je Durchgang bzw. km
(inkl. MwSt.)
MwSt-
Satz Hilfe
%

Die Kosten in €/ha je Durchgang sind je nach gewählter Grundeinstellung inklusive bzw. ohne MwSt. anzugeben.

Die Angabe des jeweilig zugehörigen MwSt.-Satzes in dieser Spalte dient lediglich dazu, bei einer Umschaltung der Grundeinstellung brutto/netto den neuen Wert berechnen und bei einem Ausdruck den jeweils relevanten MwSt.-Satz ausweisen zu können.

Grünland abschleppen 7.92 
Grünland walzen  
Mineraldüngung Hilfe Anzahl der Durchgänge der vorbelegten Durchgänge bei Erzeugung für eigenen Betrieb und Erzeugung zum Verkauf mit Gülle/Gärrestrücknahme = 0, bei Erzeugung zum Verkauf von Feldbestand zur Ernete ohne Gülle/Gärrestrücknahme = Anzahl der Schnitte. 0.0 
Kalkausbringung Großflächenstreuer  
Pflanzenschutz  
Nachsaat von Grünland 13.04 
Einsaat von Grünland  
Mähen 45.03 
Zetten  
Wenden 18.51 
Schwaden 30.33 
Ernteverfahren Ladewagen
Silagebergung mit Ladewagen Hilfe Einfache Entfernung zwischen Feld und Lager. Wird das Erntegut sowohl mit eigenen Maschinen als auch mit Fremdmaschinen transportiert, so ist die Entfernung zwischen Feld und Lager anteilig auf Eigenmechanisierung und Maschinenring/Lohnunternehmer aufzuteilen.  km  km 41.52 
Silage in Fahrsilo festfahren Hilfe Mit 1.0 Durchgängen wird der gesamte Jahresertrag eingelagert.
Die Kosten je Durchgang in der Vorbelegung sind vom Ertrag abhängig.
30.08 
Zusätzliche Posten
 
 
 
Gesamt 186.43 0.0 186.4

Quellen: BLT, ÖKL, Maschinenring, eigene Berechnungen

1) Beim Einsatz von organischen Düngern ist die Anzahl dieses Arbeitsganges entsprechend zu reduzieren. Die Ausbringkosten des Wirtschaftsdüngers aus der eigenen Tierhaltung werden in der Regel dem jeweiligen tierischen Verfahren angelastet.

€/ha
186.4
Mehr Info Weniger Info Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte

Saison-Arbeitskräfte sind entlohnte Fremdarbeitskräfte, die nicht zum ständigen Personal gehören.

Kalkulation der Kosten für Saison-Arbeitskräfte
Feldarbeits-AKh Bio-Grassilage Hangneigung 25-35% gesamt (Schlaggröße: 2 ha) Hilfe siehe "Grundlegende Angaben" AKh/ha 10.03
Einsatz von Saison-Arbeitskräften Hilfe Soweit nicht bereits unter "Variable Maschinenkosten" berücksichtigt. AKh/ha
Entlohnung €/AKh
Lohnkosten Saison-Arbeitskräfte €/ha 0.0
€/ha
0.0
Mehr Info Weniger Info Sonstige variable Kosten (inkl. 20.0 % MwSt.)
Sonstige variable Kosten können z. B. für eine Ernteausfallversicherung oder für Bodenuntersuchungen anfallen.
€/ha
Mehr Info Weniger Info Summe variable Kosten (inkl. MwSt.)

Die Summe der variablen Kosten wird folgendermaßen berechnet:

   Saatgut
+ Dünger
+ Pflanzenschutz
+ ggf. Siliermittel
+ ggf. Silounterhalt
+ Variable Maschinenkosten / Maschinenring / LU
+ Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte
+ Sonstige variable Kosten

= Summe der variablen Kosten

€/ha
854.7

Mehr Info Weniger Info Variable Kosten je Energieeinheit (inkl. MwSt.)
Summe variable Kosten / Energieertrag Silage

€/1000 MJ NEL
24.93
Mehr Info Weniger Info Variable Kosten je kg Rohprotein (inkl. MwSt.)

Summe variable Kosten / Eiweißertrag Silage

€/kg XP
0.9
    Variable Kosten je dt Frischmasse Silage (inkl. MwSt.)
€/dt FM
5.15
    Variable Kosten je dt Trockenmasse Silage (inkl. MwSt.)
€/dt TM
14.69

Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag (inkl. MwSt.)

  Summe Leistungen
- Summe der variablen Kosten
= Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Beitrag einzelner Produktionsverfahren zur Abdeckung der Fest- und Gemeinkosten des Betriebes, sowie der Finanzierungs- und Pachtkosten des Unternehmens.

Er ist der ökonomische Maßstab für die Produktionsqualität des laufenden Betriebes und ist in seiner Veränderung voll gewinnwirksam.

€/ha
-854.7

Mehr Info Weniger Info Sonstige Leistungen/Prämien
Sonstige Leistungen bzw. verfahrensgebundene Prämien können z. B. sein: ÖPUL, Ausgleichszulage, Entschädigungen. Je nach Zielsetzung der Kalkulation können auch Betriebs- und Flächenprämien berücksichtigt werden

Sonstige Leistungen €/ha
Prämien €/ha
Summe €/ha 0.0
€/ha
0.0

    Deckungsbeitrag inkl. sonstiger Leistungen/Prämien (inkl. MwSt.)
€/ha
-854.7

Erfolgskennzahlen des Verfahrens
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je dt Frischmasse Silage (inkl. MwSt.)
Deckungsbeitrag je ha / Ertrag je ha (in dt)
€/dt FM
-5.15
Mehr Info Weniger Info Deckungsbeitrag je (ständiger) betrieblicher AKh (inkl. MwSt.)

Deckungsbeitrag je ha / verbleibende (ständige) betriebliche AKh

Bei einem negativen Deckungsbeitrag oder wenn die gesamte Arbeit bereits entlohnt wurde, wird diese Kennzahl nicht ausgewiesen.

Feldarbeits-AKh Bio-Grassilage Hangneigung 25-35% gesamt (Schlaggröße: 2 ha) Hilfe Siehe "Grundlegende Angaben zum Produktionsverfahren" AKh/ha 10.03
davon abgedeckt über Saison-Arbeitskräfte Hilfe Siehe Modul "Lohnkosten für Saison-Arbeitskräfte" AKh/ha 0.0
verbleibende (ständige) betriebliche AKh AKh/ha 10.0
€/AKh
---
Mehr Info Weniger Info Faktoransprüche (Fläche, Arbeit, Umlaufkapital)

Fläche: 1 ha

Feldarbeit: 10.03 AKh

Umlaufkapital: Hilfe Es wird angenommen, dass das durchschnittlich gebundene Umlaufkapital der Hälfte der variablen Kosten entspricht. 427

Mehr Info Weniger Info Wettbewerbsfähigkeit des Futtermittels Grassilage in Bezug auf Energie und Eiweiß (inkl. MwSt.)

Die Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit erfolgt in fünf Schritten nach der Methode Löhr Hilfe Bei der Methode Löhr wird ein Futtermittel auf Basis zweier wertbestimmender Inhaltsstoffe verglichen mit typischen Energie- und Eiweißfuttermitteln. Als Energiefuttermittel wird oft Weizen herangezogen, als Eiweißfuttermittel dient in der Regel Sojaschrot.
Die Methode liefert nur einen ersten Anhaltspunkt zur Wettbewerbsfähigkeit eines Futtermittels, da für den Wert eines Futters außer Energie und Eiweiß natürlich auch andere Dinge wie z. B. der Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen eine Rolle spielen.

1. Wertbestimmende Inhaltsstoffe für den Wiederkäuer

Energie: MJ NEL Hilfe Siehe Grundlegende Angaben        Eiweiß: Rohprotein (XP)


2. Gehaltswerte Grassilage

  Bezugs-
einheit
Trockenmasse-
gehalt
Energiekonzentration
MJ NEL /kg TM bzw. FM
Rohprotein (XP)
g/kg TM bzw. FM
Grassilage TM 100 % 5.89 164
FM 35.0 % 2.06 57
TM: Trockenmasse, FM: Frischmasse

3. Gehaltswerte und Preise der Vergleichsfuttermittel

Energiefuttermittel       Eiweißfuttermittel

  Bezugs-
einheit
Trockenmasse-
gehalt
Energiekonzentration
MJ NEL /kg TM bzw. FM
Rohprotein (XP)
g/kg TM bzw. FM
  Preis (inkl. MwSt.)
€/dt TM bzw. FM
Weizen TM 100 %  
FM % 7.51 121
Sojaextraktionsschrot 44% XP TM 100 % 46.57
FM % 7.60 440


4. Berechnung der Mengen an Vergleichsfuttermitteln Hilfe Die Vergleichsfuttermittel enthalten ebenso viel Energie und Eiweiß wie 1 dt Grassilage

Bezugs-
einheit
Menge
Grassilage
dt
Menge
Weizen
dt
Menge
Sojaextraktionsschrot 44% XP
dt
  Summe Vergleichs-
futtermittel
dt
TM 1.0 0.5 0.19   0.69
FM 1.0 0.2 0.07 0.27






Bundesanstalt für Agrarwirtschaft - DI Martin Brückler, DI Gerhard Gahleitner, Mag. Karin Heinschink PhD, Ing. Dipl-Päd. Siegbert Linder,
Richard Maria BSc., Thomas Skidmore BSc. und externe FachexpertInnen
1030 Wien, Marxergasse 2
Tel.: 01 877 36 51-637496